Höchstadt a. d. Aisch

Pro musica hat acht Konzerte im Jahresprogramm

Rechtzeitig zum neuen Jahr veröffentlicht der Förderkreis pro musica sein Klassik-Jahresprogramm für Höchstadt und Umgebung. Gleichzeitig hat sich der rühri...
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Das neue Logo des Förderkreises pro musica
Das neue Logo des Förderkreises pro musica
Rechtzeitig zum neuen Jahr veröffentlicht der Förderkreis pro musica sein Klassik-Jahresprogramm für Höchstadt und Umgebung. Gleichzeitig hat sich der rührige Konzertverein ein neues Logo zugelegt; es ist ein von professioneller Hand gestaltetes "Signal", das in seiner modern-einprägsamen Gestaltung fortan die Konzertbesucher begleiten soll. Das Logo steht einerseits für die bewahrende Pflege der europäischen Kunstmusik, andererseits für die Aktualisierung des Angebots und der Interpretationen - vor allem auch durch junge Künstlergenerationen.
Mit acht Konzerten hat pro musica heuer ein besonders vielfältiges Angebot zusammengestellt, das inhaltlich einen großen Bogen spannt. Als Forum für den Nachwuchs ("Förderung") versteht sich ein Konzert zum Telemann-Jahr 2017: Studierende des Mozarteums Salzburg musizieren am 11. Februar im Schlossgewölbe. Fördercharakter hat auch das beliebte Q-Konzert mit Schülern des Gymnasiums Höchstadt am 19. Februar (17 Uhr!) in der Fortuna-Kulturfabrik.
Für das heimisch-kreative Musikgeschehen steht Rüdiger Kaufmanns zweite Legende zur Passion: "Joseph von Arimathia" erklingt am 2. April (17 Uhr!) als Uraufführung in der Stadtpfarrkirche St. Georg.
An dem epochalen Reformationsjubiläum kommt pro musica als Veranstalter nicht vorbei: Angesagt ist für den 23. Juli im Schlossgewölbe das sehr renommierte "Ensemble Movimento" (Gesang-Violine-Posaune-Orgel) aus München, das sich mit dem Programm "sola gratia" einer der Kernaussagen ("Allein aus Gnade") der reformatorischen Theologie annimmt.
Glanzlichter der europäischen Kammermusik in hoch professioneller Besetzung bieten die weiteren Konzerte: Das "Berganza-Quintett", eine neue Formation der Bamberger Symphoniker, spielt am 6. Mai in der Kulturfabrik Mozart, Schulhoff und Schumann. Der 28. Oktober ist vorgesehen für einen originellen Duo-Abend (Violine und Klavier): Johannes B(-ach/-rahms/-illich/-rinkmann) in der Kulturfabrik. Den Abschluss bildet am 9. Dezember im Schlossgewölbe eine Soirée mit Liedern nach Texten von Friedrich Rückert. Zu Gast ist die faszinierende Sopranistin Franziska Bobe, am Flügel im Schlossgewölbe begleitet von Klaus-D. Stolper.
Weitere Informationen zum Programm enthält das Faltblatt "Konzerte 2017", das öffentlich ausliegt. red
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