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Priesendorf

Priesendorf ist finanziell solide aufgestellt

Priesendorf — Aufgrund seiner ländlichen Struktur ist die Gemeinde Priesendorf nicht mit allzu großer Steuerkraft gesegnet. Bei der wirtschaftlichen Leistun...
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Priesendorf — Aufgrund seiner ländlichen Struktur ist die Gemeinde Priesendorf nicht mit allzu großer Steuerkraft gesegnet. Bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nimmt die Gemeinde im Landkreis Bamberg bei 36 Gemeinden gerade mal Rang 30 ein. Dennoch stehe die Gemeinde Priesendorf auf soliden Füßen, stellte Bürgermeisterin Maria Beck (CSU) in der Gemeinderatssitzung bei der Vorstellung des am Ende einstimmig verabschiedeten Haushalts 2017 zufrieden fest, habe man auch in diesem Jahr gut und sparsam gewirtschaftet.
Dabei schloss der Verwaltungshaushalt in Einnahmen und Ausgaben mit 2 073 400 Euro mit einer minimalen Erhöhung von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr und der Vermögenshaushalt nahm mit Einnahmen und Ausgaben von 1 084 800 Euro sogar um 3,6 Prozent ab. Erfreulich dabei, dass zur Finanzierung von Investitionen keine Kredite vorgesehen sind. So sank die Pro-Kopf-Verschuldung von 398,30 Euro zum 1. Januar 2016 auf voraussichtlich 341,83 zum Ende des laufenden Jahres, im Landesdurchschnitt sind dies 627 Euro. Der Schuldenstand soll dann 514 448 Euro betragen.
Am teuersten war die Gemeinde die Anschaffung eines nagelneuen HLF 20 für die Freiwillige Feuerwehr, die mit 322 000 Euro zu Buche schlug, wobei im nächsten Jahr noch ein Zuwendungsbescheid von 136 900 Euro zu erwarten ist. Auch für die Radwegtrasse Kreuzung Neuhausen-Ansbach mit der Anbindung Ortsstraße Ansbach, die Ende April eingeweiht wird, machte die Gemeinde insgesamt 291 000 Euro locker, hier gibt es einen Zuschuss von 140 000 Euro von der TG Priesendorf. Abgerechnet wurde auch die Friedhofserweiterung mit 70 000 Euro.
Ein paar dicke Brocken beinhaltet auch das Investitionsprogramm für die Jahre bis 2020. Hier steht die Sanierung bzw. der Neubau der Turnhalle mit Kosten von 1 300 000 Euro für die Jahre 2019 und 2020 an, das Regenrückhaltebecken und das Überlaufbecken in Priesendorf und Neuhausen für insgesamt 500 000 Euro sollen erst nach 2020 angegangen werden. Zug um Zug wird in den nächsten Jahren die Kläranlage saniert, hierfür sind 450 000 Euro eingeplant und ein bisschen Zukunftsmusik ist auch der Neubau einer Aussegnungshalle, den man nach 2020 umsetzen will.
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