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Polizei wird am Sonntag bei der Gemeinschaftsveranstaltung Präsenz zeigen

Coburg — Nach den Terroranschlägen in Paris und nach der Länderspiel-Absage in Hannover stehen Großveranstaltungen unter besonderer Beobachtung - auch in der Region Coburg. Das gil...
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Coburg — Nach den Terroranschlägen in Paris und nach der Länderspiel-Absage in Hannover stehen Großveranstaltungen unter besonderer Beobachtung - auch in der Region Coburg. Das gilt im konkreten Fall auch für die geplante Großdemonstration am Sonntag um 14 Uhr in Rödental und Dörfles-Esbach. Zu dieser Gemeinschaftsveranstaltung erwarten die Organisatoren mindestens 1000 Teilnehmer.
"Die Sicherheitslage ist angespannt, aber es gibt keinerlei Anhaltspunkt, dass etwas passiert", erklärt Markus Reißenberger, der zuständige Hauptkommissar für Großeinsatz bei der Polizeiinspektion Coburg: "Natürlich sind wir präsent. In diesem Fall werden wir nicht zuletzt auch darauf achten, dass der Demonstrationszug nicht dem Straßenverkehr in die Quere kommt."
Momentan sei die Polizei bei allen Veranstaltungen mit größerem Publikumszuspruch besonders aufmerksam. Gleichzeitig betonte Reißenberger, dass selbstverständlich alle geplanten Weihnachtsmärkte oder Sportveranstaltungen stattfinden werden. "Allerdings werden sich die Besucher auf verstärkte Einlasskontrollen einstellen müssen. Dazu werden auch Taschenkontrollen gehören. "Wir werden auf diese Weise präventiv tätig sein", betont Reißenberger.
Bei der Kreistagssitzung am Donnerstag rief Landrat Michael Busch (SPD) die Menschen aus den Landkreisen Coburg und Lichtenfels dazu auf, mit einem Besuch der Demonstration ein Zeichen zu setzen. Mit 1000 Teilnehmern will sich Busch dabei auf keinen Fall zufrieden geben: "Wir brauchen viel, viel mehr Menschen."
Wenn es nach Gerold Strobel (FW) gegangen wäre, hätte der Kreistag sogar per Beschluss festlegen sollen, dass sämtliche Kreisräte an der Demonstration teilzunehmen haben. So weit, bat Michael Busch auch mit Blick auf die rechtliche Ausgangslage für eine solche Verpflichtung, solle er dann aber doch nicht gegen. Deshalb blieb es bei diesem eindringlichen Aufruf. bk/jb
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