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Bamberg

Plötzlich stand ein Renault im Garten

Unfall  Ein mit Studenten besetzter Renault fuhr in der Weißenburgstraße in die Büsche. Der Fahrer hatte ziemlich "getankt".
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Der Renault auf einem ungewöhnlichen Parkplatz Foto: Adrian Grodel
Der Renault auf einem ungewöhnlichen Parkplatz Foto: Adrian Grodel
von unserem Redaktionsmitglied 
Anna Lienhardt

Bamberg — Es ist 2.40 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, als es auf einmal einen lauten Schlag tut. "Wir sind sofort aus dem Schlaf hochgeschreckt", sagt Adrian Grodel.
Der Blick aus dem Badezimmerfenster eröffnet eine skurrile Szenerie: Mitten im Vorgarten steht ein schwarzer Kleinwagen. "Er hat die Hecke durchbrochen, ein Schild umgefahren, einen Stein beschädigt und einen mittelgroßen Baum umgeknickt", erläutert Grodel.
Er arbeitet selbst beim Fränkischen Tag und beschreibt am Morgen nach dem Vorfall die Situation.
Seine Beobachtung, dass es sich um einen Renault mit französischem Nummernschild handelt, bestätigt Silke Gahn, Sprecherin der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Kleinwagen mit einer bunten Mischung aus Studenten besetzt gewesen: ein französischer Fahrer, zwei griechische und ein kroatischer Mitfahrer.
Die hätten von der Wassermannstraße in die Weißenburgstraße abbiegen wollen, seien dann aber in der Kurve nach links von der Fahrbahn abgekommen - und landeten im Garten. Anwohner Adrian Grodel spricht von Glück, dass in der "Einfuhrschneise" keine Autos geparkt gewesen seien.
Zur genauen Unfallursache konnte die Polizei am Freitag noch nichts Konkretes sagen. Allerdings stellte sich nach einem Alkoholtest noch in der Nacht heraus, dass sich der Fahrer mit 1,98 Promille hinters Steuer gesetzt hatte.

Keine Verletzten

Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 3000 Euro. Der Renault des Franzosen war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste am Freitag abgeschleppt werden.
Der nicht alltägliche Unfall hatte im Viertel für Aufsehen gesorgt: Wie weitere Anwohner berichten, seien an der ganzen Häuserfront mitten in der Nacht die Lichter angegangen, weil jeder wissen wollte, was los war.

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