Harsdorf

Plan für Straßenausbau zwischen Zettmeisel und Altenreuth reift

Der Gemeinderat billigte in seiner jüngsten Sitzung den vom Ing.-Büro IBP, Kulmbach, erstellten Bauentwurf zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Zett...
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Die Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth soll in zwei Bauabschnitten ausgebaut werden. Die Kosten werden auf 712 000 Euro geschätzt.  Foto: Werner Reißaus
Die Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth soll in zwei Bauabschnitten ausgebaut werden. Die Kosten werden auf 712 000 Euro geschätzt. Foto: Werner Reißaus
Der Gemeinderat billigte in seiner jüngsten Sitzung den vom Ing.-Büro IBP, Kulmbach, erstellten Bauentwurf zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth. Bürgermeister Günther Hübner (CSU) stellte die Entwurfsplanung mit den notwendigen Grunderwerbsflächen vor und bezifferte die Baukosten für die beiden Bauabschnitte ohne die Nebenkosten auf 712 000 Euro.
Die Gemeinde Harsdorf hofft darauf, dass auf diese Baukosten eine Förderung von 90 Prozent gewährt wird. Die Nebenkosten für Grunderwerb und Ingenieurarbeiten betragen rund 90 000 Euro. Die Kostenverteilung soll auf die Haushaltsjahre 2017 und 2018 erfolgen, wobei die Straßenbaumaßnahme mit beiden Bauabschnitten gemeinsam ausgeschrieben wird.
Die Verbesserung der Breitbanderschließung in der Gemeinde Harsdorf ist weiterhin ein Thema. Siegbert Reuther von der Firma Reuther NetConsulting, Bad Staffelstein, stellte dem Gemeinderat nun die Möglichkeiten für eine weitere Verbesserung der Breitbanderschließung vor. Dies erfolgt über einen Masterplan des Bundes, der derzeit zu 100 Prozent gefördert wird. Das Gremium beauftragte Bürgermeister Günther Hübner und die Verwaltung, einen Förderantrag bezüglich des Masterplans zu stellen und alles Weitere zu veranlassen.
Bürgermeister Hübner berichtete von einem Termin mit Innenstaatssekretär Gerhard Eck, der in Himmelkron mit allen Bürgermeistern des Landkreises Kulmbach stattfand. Was den Ausbau der Staatsstraße Harsdorf-Ramsenthal angeht, muss nun der Beschluss zum Planfeststellungsverfahren abgewartet werden. Dabei sprach der Bürgermeister die Hoffnung aus, dass dieser Beschluss nicht beklagt wird.
Bei dem Termin wurde auch der Zustand der Staatsstraße nach der Autobahnbrücke in Richtung Trebgast angesprochen. Hier wurde angeregt, dieses Straßenstück im Rahmen von Unterhaltsmaßnahmen von der Autobahnbrücke bis zum ehemaligen Posten 70 (Abzweigung Heidelmühle) auf einer Länge von circa 1200 Meter zu sanieren.
Ein weiteres Thema war auch die Asphaltierung des Radweges von Harsdorf nach Bindlach. Im Rahmen der Baumaßnahme der St 2183 könnte dieser auf einer Breite von 2,50 m asphaltiert werden. Die Gemeinde müsste dann die restliche Asphaltierung auf einer Breite von 0,50 m übernehmen. Für diesen Abschnitt würden dann Kosten von 10 000 bis 15 000 Euro anfallen.
Ohne Gegenstimmen wurde die 1. Änderungssatzung zur Satzung über die Benutzung des Friedhofs und der Bestattungseinrichtungen der Gemeinde beschlossen. Auch die Friedhofsgebühren wurden neu festgesetz. So beträgt die Grabgebühr pro Grabstätte und Jahr für eine Einzelgrabstätte für Kinder 10 Euro, eine Wahlgrabstätte bei einem Einzelgrabplatz für Erwachsene 20 Euro, eine Wahlgrabstätte bei einem Familiengrabplatz (Doppelgrab) 35 Euro und einen Urnengrabplatz 25 Euro. Die Gebühr für die Beisetzung einer Urne im Gruppengrab beträgt pro Jahr 15 Euro und die Gebühr für die zusätzliche Beisetzung einer Urne in einer Wahl- oder Urnengrabstätte während der Nutzungsdauer beträgt einmalig 75 Euro. Ferner wird für die Benutzung der Aussegnungshalle für einen Tag 100 Euro und für jeden weiteren Tag 50 Euro. Die Satzungen treten mit Wirkung vom 1. Januar 2017 in Kraft.

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