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Pinzberg

Pinzberger Gemeinderat vergibt zahlreiche Aufträge an regionale Firmen

von unserem Mitarbeiter Franz Galster Pinzberg — Zahlreiche Bauvorhaben haben den Gemeinderat Pinzberg in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Unter Würdigung der eingegangenen Ste...
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Thorsten Glauber
Thorsten Glauber
von unserem Mitarbeiter Franz Galster

Pinzberg — Zahlreiche Bauvorhaben haben den Gemeinderat Pinzberg in seiner jüngsten Sitzung beschäftigt. Unter Würdigung der eingegangenen Stellungnahmen von Behörden und Anliegern hat er den von der Planungsgruppe Strunz aus Bamberg ausgearbeiteten Bebauungs- und Grünordnungsplan "Eglsee" in der Fassung vom 29. September einstimmig verabschiedet.
Gleichzeitig beauftragte er die Verwaltung mit der öffentlichen Auslegung auf die Dauer eines Monats. Der Flächennutzungsplan der Gemeinde soll entsprechend geändert werden. Die Darstellung "Fläche für die Landwirtschaft" für das Baugebiet Eglsee wird künftig als "Allgemeines Wohngebiet" ausgewiesen. Unverändert bleibt der Baugebietsplan "Hirtenbach". Gewünscht war von Anliegern eine Privatstraße mit der Breite zwischen drei Meter und 3,20 Meter. Dies bereitet im Notfall nach Ansicht des Gemeinderats Probleme für Einsatzfahrzeuge. Deshalb lehnte der Rat diesen Antrag auch ab.

Glas und Metall

Aufträge vergab der Rat für die Sanierung des Mesnerhauses. Die Trockenbauarbeiten gingen an die Firma Bischof aus Pretzfeld für 7282 Euro.
Der Zuschlag für die Estricharbeiten gingen an die Firma Höllein in Pödeldorf für 43 415 Euro. Die Innenputzarbeiten übernimmt die Firma Förtsch aus Bamberg für 4148 Euro.
Die Elektroarbeiten führt die Firma Haas aus Igensdorf zum Preis von 10 868 Euro aus.
Der Auftrag über Verglasungs- und Metallarbeiten an der Schulturnhalle in Höhe von 54 089 Euro ging an die Firma HoKu in Forchheim.
Uneinheitlich präsentierte sich zunächst das Vorhaben, den Schulparkplatz staubfrei zu bekommen. Vereinbarungsgemäß hatte dazu Gemeinderat Peter Deckert (CSU) vier Firmen angeschrieben. Zwei lieferten ihre Angebote auch ab. Insgesamt wird die Maßnahme mit rund 18 000 Euro zu Buche schlagen. Gemeinderat Markus Steurer (FW) sieht hier allerdings kein akzeptables Kosten-Nutzen- Verhältnis und hält den momentanen Zustand des Platzes für durchaus vertretbar.

Weg mit den Autos

Stefan Hack (CSU) versteht den Platz auch als Aushängeschild und Bereicherung des Ortsbilds. Michael Schmitt (FW) hofft, dass mit der Maßnahme die parkenden Autos stärker aus dem Ortsbild verschwinden.
Ähnlich unterstützt auch Dritter Bürgermeister Thorsten Glauber (FW) das Vorhaben. Letztlich einigte sich das Gemeindegremium mit 9:3 Stimmen darauf, die Baumaßnahme durchzuführen. Dabei wird der Unterbau für den Platz an die Firma Höllein aus Bamberg vergeben. Das Betonsteinpflaster soll zur Kostenoptimierung in gemeindlicher Eigenleistung verlegt werden. Gleichzeitig wird auf der Gehwegseite bei Keilbrunnen bis zur Hauptstraße ein absolutes Halteverbot aufgestellt.

Sanierung von Gosberg

Fahrt nimmt derweil das Projekt "Städtebauliche Sanierung für den Ortsteil Gosberg" auf. Der Rat stimmt dem Architektur- und Ingenieurvertrag der Firma Topas für die Fortschreibung des städtebaulichen Rahmenplanes und für die Neugestaltung der Bahnhofstraße zu.
Topas wird bis Ende des Jahres das Konzept fertigstellen. Dann folgt zur Abstimmung ein Termin bei der Regierung.




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