Frohnlach

Philipp Beetz traf für den VfL zum 1:1 beim FSV Erlangen

Frohnlach — Am 27. Spieltag in der Bayernliga Nord gab es im Kellerduell zwischen Schlusslicht SV Memmelsdorf und dem Vorletzten TSV Neudrossenfeld keinen Sieger. Nach dem 1:1 deut...
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Philipp Beetz
Philipp Beetz
Frohnlach — Am 27. Spieltag in der Bayernliga Nord gab es im Kellerduell zwischen Schlusslicht SV Memmelsdorf und dem Vorletzten TSV Neudrossenfeld keinen Sieger. Nach dem 1:1 deutet vieles darauf hin, dass Memmelsdorf wohl den direkten Abstieg in die Landesliga nicht mehr vermeiden kann. Platz eins hat erst einmal Viktoria Aschaffenburg nach einem knappen 2:1 über den SC Eltersdorf übernommen, da die Partie des bisherigen Leaders FC Amberg in Großbardorf ausgefallen ist. Auf Platz zwei rückte wieder der Wintermeister SpVgg Weiden vor, der aber über ein 1:1 gegen den Würzburger FV nicht hinausgekommen ist. Einen weiteren Rückschlag musste der FSV Erlangen-Bruck verkraften, der gegen den VfL Frohnlach nur zu einem 1:1-Unentschieden kam. Witterungsbedingt konnten nur vier Partien am Karsamstag stattfinden, vier Partien mussten abgesagt werden.

Punkt nutzt Frohnlach mehr

FSV Erlangen-Bruck - VfL Frohnlach 1:1 (1:0): "Noch einmal alles in die Waagschale werfen und nach dem letzten Strohhalm greifen", so gab FSV-Trainer Norman Wagner die Marschrichtung vor dem Spiel gegen den VfL Frohnlach aus. Seine Spieler setzten dies aber nur teilweise um, denn am Ende reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden, das letztlich den Gästen mehr hilft als dem FSV Bruck.
Die Oberfranken erwischten den besseren Start und sorgten gleich für einige gefährliche Situationen vor dem Brucker Tor. Die beste Chance bot sich Christos Makrigiannis, als er alleine vor dem Tor auftauchte, aber an FSV-Torwart Markus Pröll scheiterte.
Auch den Distanzschuss von Tayfun Özdemir konnte der Brucker Torwart wenig später unschädlich machen.
Danach hatten die Gäste ihr Pulver erstmal verschossen, und die Platzherren kamen besser in die Begegnung. Die erste Chance hatte der FSV schließlich in der 11. Minute, als Karlheinz Wiesenmayer richtig Pech hatte und eine Maßflanke von Thomas Wilke an den Pfosten lenkte.
Nach einer Viertelstunde Spielzeit machte er es dann besser, als er den Ball aus zehn Metern unhaltbar für den Gästetorwart zur Brucker Führung ins Tor jagte. Danach hatte der FSV Bruck das Spiel besser unter Kontrolle und wagte sich nun öfter vor das Frohnlacher Tor. Die Gäste dagegen hatten den Schwung aus den ersten Minuten verloren und reagierten nur noch zaghaft auf die Brucker Aktionen.
Trotzdem tat sich der FSV schwer, hochkarätige Torchancen herauszuspielen. So entstanden die gefährlichsten Aktionen aus Standardsituationen, denen es aber auch an der nötigen Präzision fehlte. Insgesamt führte der FSV Bruck nach einer über weite Strecken mäßigen und oft zerfahrenen ersten Halbzeit aber nicht unverdient, hatte es jedoch versäumt, nach der Führung nachzulegen und gegen vorübergehend schwächelnde Gäste für klare Verhältnisse zu sorgen.
Nach einer knappen Stunde Spielzeit hätte Frohnlach aber ausgleichen können. Der Kopfball von Makrigiannis flog knapp am linken Torpfosten vorbei. Auch danach blieben die Gäste offensiv und scheiterten zunächst am eigenen Unvermögen, als Özdemir alleine vor dem Tor stand, aber Markus Pröll die Eins-zu-eins-Situation ganz stark klärte und seine Mannschaft zunächst vor dem Ausgleich bewahrte.
Der gelang den Frohnlachern in Minute 68 durchaus verdient durch Philipp Beetz. Die auf Grund der Tabellensituation nachvollziehbare Verunsicherung lähmte die Brucker Mannschaft in vielen Situationen, und so reichte es letztlich nur zu diesem 1:1, das den FSV aber wieder weiter weg vom rettenden Ufer bringt. Frohnlach dagegen hat sich den Punkt durch die Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient und hält den Abstand auf den FSV Bruck konstant.
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