Pettstadt

Pettstadter sind in Karlburg mindestens dem Ausgleich nahe

Pettstadt — Die Fußballer des SV Pettstadt (15.) haben im Abstiegskampf der Landesliga Nordwest einen Befreiungsschlag verpasst. Kutzelmann, Meth & Co. unterlagen am Samstag beim T...
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Pettstadt — Die Fußballer des SV Pettstadt (15.) haben im Abstiegskampf der Landesliga Nordwest einen Befreiungsschlag verpasst. Kutzelmann, Meth & Co. unterlagen am Samstag beim TSV Karlburg (8.) mit 0:1 (0:1). Das Endergebnis stand schon zur Halbzeit fest.
"Eigentlich müssten wir jetzt durch sein", erklärte der Karlburger Trainer Siegbert Sternheimer angesichts der Tatsache, dass sein Team mit dem Heimsieg über Pettstadt seinen Vorsprung auf den ersten Relegationsplatz auf 13 Zähler vergrößert hat. Will heißen: Bei fünf noch ausstehenden Spielen dürften in Karlburg nur noch berufsmäßige Schwarzseher am Erreichen des Klassenerhalts zweifeln. Für den SVP dagegen ist weiterhin ganz großer Kampf angesagt.
Der Sieg über den Gast aus dem westlichen Oberfranken war gleichwohl eine schwere Geburt. Anders als die SpVgg Stegaurach zwei Wochen zuvor, gegen die Karlburg einen komfortablen 4:0-Erfolg eingefahren hatte, stand der SVP sehr tief und bot Sternheimers Team kaum einmal Räume. Chancen musste sich der TSV hart erarbeiten. Nach 35 Minuten war dann das Bemühen von Erfolg gekrönt: Manuel Römlein hatte sich auf der Außenposition durchgesetzt und den Ball zurück auf Thilo Wilke gelegt. Der ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und brachte die Hausherren mit einem Schuss aus elf Metern in Führung.
Wenig später hätte der TSV Karlburg nachlegen und sich so einen entspannteren Samstagnachmittag bereiten können. Gleich zweimal stand Szymon Dynia frei vor Gästetorwart Oliver Ochs, doch beide Male reagierte der Pettstadter Schlussmann glänzend (42., 43.).

Gefährliche Gäste aus Pettstadt

Trotz seiner defensiven Grundausrichtung war der SV Pettstadt immer wieder gefährlich: Vor allem Torjäger Mario Meth und der Ex-Schweinfurter Erkan Esen bereiteten der TSV-Abwehr einige Male Bauchschmerzen. Die größte Gästechance hatte Meth in der 53. Min., doch der Karlburger Keeper Pascal Krämer reagierte prächtig. So konnten die Gastgeber am Ende froh sein, als die Schiedsrichterin die Begegnung abpfiff und sie ihrer drei Punkte sicher sein konnten.
Da nun der Klassenerhalt so gut wie sicher ist, will Sternheimer zwar nichts Grundsätzliches verändern, gleichwohl denkt der Trainer schon an die Zukunft: "Wir werden sicher nicht den Fuß vom Gas nehmen. Wir werden aber Dinge üben, die mit Blick auf die neue Saison wichtig werden könnten. Zum Beispiel verstärktes Flügelspiel." Da haben die Pettstadter im Rennen um den Klassenerhalt noch ganz andere Sorgen... red
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