Bad Staffelstein

Patrick Schuberth schlägt Schwabthal im Alleingang

Das Titelrennen in der Fußball-Kreisliga Coburg/Lichtenfels kann noch einmal spannend werden. Spitzenreiter TSV Pfarrweisach verlor bei der Spvg Ahorn mit 2...
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Das Titelrennen in der Fußball-Kreisliga Coburg/Lichtenfels kann noch einmal spannend werden. Spitzenreiter TSV Pfarrweisach verlor bei der Spvg Ahorn mit 2:4, sodass die Verfolger TSV Staffelstein (3:1 gegen Heilgersdorf) und TSV Sonnefeld (2:1 gegen Coburg Locals) den Rückstand auf fünf Punkte verkürzten.
Der FC Schwürbitz kam beim VfB Einberg zu einem 1:1 und liegt weiter Mittelfeld. Der Schwabthaler SV muss nach seiner 0:3-Heimniederlage gegen den SV Ketschendorf aufpassen, dass er nicht noch auf einen Relegationsplatz abrutscht.

Schwabthaler SV -
SV Ketschendorf 0:3

Vor 125 Zuschauern waren die ersatzgeschwächten Schwabthaler (Schaller und Spörl fehlten) zu schwach, um den Ketschendorfern Paroli zu bieten. In der 6. Min. brachte die Heimabwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone, sodass P. Schuberth aus 16 m per Flachschuss zum 0:1 traf. In der 35. Min. führte ein zu kurzer Rückpass zum SSV-Torwart zu einem Foul an Bauer im Strafraum. Den Elfmeter von Schubert hielt aber SSV-Torwart Dinkel. Beim 0:2 wurde Schuberth von der SSV-Abwehr am Strafraum wieder mustergültig angespielt. Mit seinem platzierten Schuss ließ Dinkel keine Abwehrchance (44.). Auch in der zweiten Hälfte konnte die Heimelf das Spiel nicht wenden. Als Schuberth in der 64. Min. das 0:3 gelang, war das Spiel entschieden. Danach schalteten die Gäste einen Gang zurück. Schwabthal kam etwas besser ins Spiel, ohne sich jedoch zwingende Torchancen zu erspielen.

TSV Staffelstein -
SV Heilgersdorf 3:1

Einen Auftakt nach Maß erwischte der TSV Staffelstein. In der 5. Min. schickte Tayfun Peker Michael Elflein auf die Reise. Seine gut getimte Flanke fand genau den Kopf von Lukas Wich - 1:0. Die Führung währte nur neun Minuten, denn eine Flanke von Tobias Schramm verwandelte Christoph Weiß mit einem schönen Flugkopfball zum 1:1. Zwei Minuten später köpfte Lukas Wich nach einer Flanke von Alexander Pohlein an den Pfosten, von wo der Ball erneut zu Wich zurückkam. Diesmal traf der TSVler zum 2:1. In der 38. Min. wurde Michael Elflein gefoult, blieb aber am Ball und war alleine durch, doch der Schiedsrichter pfiff den Vorteil unverständlicherweise zurück. Eine Minute nach der Pause Halbzeit hatte Heilgersdorf eine gute Torchance, als eine Flanke an Freund und Feind durch den Fünfmeterraum flog. Die Gäste hatten jetzt etwas mehr vom Spiel und drückten auf den Ausgleich, doch die TSV-Abwehr ließ nichts zu. In der 75. Min. lief auf der linken Seite ein Konter über Tayfun Peker, der klug zur Mitte flankte, wo Michael Elflein zum 3:1 einnetzte. In der 75. Min. vergab Fabian Seifert die Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Auf der Gegenseite ließ Dennis Schunke eine gute Chance aus, sodass es beim verdienten Arbeitssieg der Staffelsteiner blieb. hakl

VfB Einberg -
FC Schwürbitz 1:1

Den besseren Start erwischten die Schwürbitzer. Die Einberger hatten zu Beginn sowohl in den Zweikämpfen als auch meist das Nachsehen. Der FC spielte sehr druckvoll und besaß auch die ersten Chancen. Der VfB dagegen wurde nur durch Konter gefährlich. Nach einer guten Viertelstunde hätte Schwürbitz schon in Führung gehen müssen, doch brachte der Gästespieler den Ball aus kurzer Distanz nicht ins Tor. In der 20. Min. fiel fast aus dem Nichts das 1:0 für Einberg. Einen Konter schloss Skiba mit der Führung ab, nachdem Kessel wunderbar abgelegt hatte. Danach machte weiter Schwürbitz Druck. Kurz vor dem Pausenpfiff war es Frölich, der nach einem fulminanten Lattentreffer nur noch zum 1:1 abstauben musste. In Halbzeit 2 kamen die "Rothosen" deutlich besser ins Spiel. Schwürbitz tat sich deutlich schwerer. Jetzt war es der VfB, der einige gute Chancen herausspielte, die jedoch alle ungenutzt blieben. Die Gäste konterten zumeist, doch konnten sie hieraus auch kein Kapital schlagen. Kurz vor Ende der Partie wurde es nochmal hektisch, als der gut leitende Schiedsrichter ein Tor für die Gäste wegen vermeintlicher Abseitsstellung nicht anerkannte. In Folge der Diskussionen sah Andreas Kremer noch die Rote Karte. MC

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