Herzogenaurach

Palmzweige wurden verbrannt

von unserem Mitarbeiter Manfred Welker Herzogenaurach — Während sich die meisten Bewohner Herzogenaurachs am Nachmittag des Faschingsdienstags auf den Faschingsrummel vorbereiteten...
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Georg Wluka  Foto: Manfred Welker
Georg Wluka Foto: Manfred Welker
von unserem Mitarbeiter Manfred Welker

Herzogenaurach — Während sich die meisten Bewohner Herzogenaurachs am Nachmittag des Faschingsdienstags auf den Faschingsrummel vorbereiteten, ging Georg Wluka, Mesner der Stadtpfarrei St. Maria Magdalena in Herzogenaurach einer ungewöhnlichen Beschäftigung nach. Die verbliebenen Palmkätzchen vom Palmsonntag des vergangenen Jahres mussten verbrannt werden. Mit dieser Asche erhalten am Aschermittwoch die Gläubigen durch die Geistlichen ein Kreuz auf die Stirn gezeichnet, um diese auf die beginnende Fastenzeit vorzubereiten.

Sorgfältig gesiebt

Zu diesem Zweck wurden die Palmkätzchen in einem kleinen Ofen im Gartenhaus des Pfarrgartens zu Asche verbrannt. Um eine möglichst graue und nicht etwa schwarze Asche zu erhalten, dürfen allerdings nur die Palmkätzchen ohne sonstige Zugabe verbrannt werden. Nach dem Erkalten des Ofens muss die Asche durch Wluka nur noch gesiebt werden, um dann am darauffolgenden Tag zum "Äschern", wie die Herzogenauracher zu sagen pflegen, Verwendung finden zu können.
Die Asche wird der Geistliche in den Gottesdiensten segnen, bevor sie den Gläubigen das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen.
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