Herzogenaurach

Pädagogik für Mädchen und Jungen

Die beiden Arbeitskreise Mädchenarbeit und Jungenarbeit im Landkreis Erlangen-Höchstadt veranstalten in Kooperation mit dem Herzogenauracher Generationenzen...
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Die beiden Arbeitskreise Mädchenarbeit und Jungenarbeit im Landkreis Erlangen-Höchstadt veranstalten in Kooperation mit dem Herzogenauracher Generationenzentrum am Mittwoch, 7. Dezember, von 14 bis 18 Uhr einen Fachnachmittag zum Thema "Crosswork - ein Ansatz geschlechtsbezogener Pädagogik. Frauen in der geschlechtspädagogischen Arbeit mit Jungen". Die Veranstaltung findet im Generationenzentrum (ehemals Freizeitheim), Erlanger Straße 16, Herzogenaurach, statt. Das teilt Zentrumsleiter Thomas Lang mit.


Hohe Sensibilität gefordert

In sozialpädagogischen Settings, in der Schule oder in der Jugendarbeit arbeiten noch immer viel häufiger Frauen mit Jungen und Männern. Für die geschlechterreflektierte päda-gogische Arbeit von Frauen mit Jungen (und von Männern mit Mädchen) gibt es den Begriff der Über-Kreuz-Pädagogik oder des Crossworks. Crosswork bedarf einer hohen Sensibilität, Selbstreflexion und Auseinandersetzung sowohl mit der eigenen Geschlechterrolle als auch mit der pädagogischen Haltung gegenüber Mädchen und Jungen. Sie hängt eng zusammen mit den gesellschaftlich tradierten Bildern und Vorstellungen von Männlichkeiten und Weiblichkeiten.
Referent ist Matthias Becker, Diplom-Sozialpädagoge mit langjähriger Erfahrung in der geschlechtsbewussten Jungenarbeit, langjähriger Vorsitzender der Kommission "Jungen- und Männerarbeit" des Bayerischen Jugendrings. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis einschließlich heute per E-Mail an gleichstellung@erlangen-hoechstadt.de möglich. red

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