Coburg

P-Seminar Kunst auf der Suche nach den Räumen von morgen

Unter dem Motto "Auf der Suche nach den Räumen von morgen" machten sich elf Schüler des Abiturjahrgangs 2015/17 des Gymnasiums Alexandrinum Coburg im Rahmen...
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Die von den Gymnasiasten entworfenen und produzierten Sitzelemente sind öffentlich zugänglich: Neugierige sind eingeladen, Platz zu nehmen.  Foto: Alexandrinum
Die von den Gymnasiasten entworfenen und produzierten Sitzelemente sind öffentlich zugänglich: Neugierige sind eingeladen, Platz zu nehmen. Foto: Alexandrinum
Unter dem Motto "Auf der Suche nach den Räumen von morgen" machten sich elf Schüler des Abiturjahrgangs 2015/17 des Gymnasiums Alexandrinum Coburg im Rahmen ihres Projekt-Seminars im Fach Kunst auf die Suche nach neuen Sitzmöglichkeiten für das Schulgelände. Dabei ging es nicht darum, dieses schöner zu machen, sondern vielmehr qualitativ hochwertiger, indem man einen attraktiven, flexiblen Aufenthaltsraum schafft. Diese Gestaltung sollte gerade mit Beton gelingen - einem Material, das gemeinhin als rau, grau und schroff, aber gleichzeitig auch als dynamisch und unglaublich vielfältig bekannt ist.
Eine Bestandsaufnahme des Schulgeländes bildete im September 2015 den Auftakt des Seminars. Mit der gemeinsamen Definition des Standortes - der bislang kaum genutzten Wiese an der Seidmannsdorfer Straße - ging es in Kleingruppen an die Konzepterarbeitung. Nun galt es, die gesammelten Eindrücke und vielfältigen Ideen zu einem durchdachten Projektvorschlag zu führen.


Maurermeister macht mit

Um das Material Beton bei der Entwicklung von vornherein mitzudenken, nahmen die Seminarteilnehmer die wertvollen Fachkenntnisse und Erfahrungen ihres externen Partners Georg Bauer (Maurermeister, Rödental) mit in die Ideenphase. Durch praktische Modellversuche wurde das Potenzial des Werkstoffs mit Miniatur-Gussformen und kleinen Materialproben ausgelotet. Nach wenigen Monaten Arbeitszeit, schon im Juli 2016, mussten sich die Ideen an der Herstellbarkeit messen lassen. Kreative Lösungen waren gefordert. Das Siegermodell vereint Elemente aller vier Projektvorschläge.
Das Ensemble mit den neu geschaffenen sechs Sitzelementen wurde sofort in Besitz genommen: Die zuvor oftmals leere Wiese ist um ein Vielfaches lebendiger geworden, sei es in einer der Pausen oder beim Unterricht unter freiem Himmel.
Mitte Oktober wurde das Projektergebnis nun in einer kleinen Feierstunde den Sponsoren und der Schulgemeinschaft präsentiert und damit offiziell eingeweiht. red
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