Heiligenstadt

Opfer der Politik

Zum Thema Kindergarten und Schule in Heiligenstadt: Mit großen Versprechen steht auf der Bautafel vor Schule und Kindergarten: "Wir bauen für die Zukunft!" Die Realität sieht aber ...
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Zum Thema Kindergarten und Schule in Heiligenstadt:

Mit großen Versprechen steht auf der Bautafel vor Schule und Kindergarten: "Wir bauen für die Zukunft!" Die Realität sieht aber anders aus. Das vermeintliche Vorzeigeprojekt verkommt zu einem Provisorium.
Sind Kinder in Heiligenstadt so wenig wert? Zählten wirtschaftliche Gründe mehr als unsere Kinder? Was hat den Bürgermeister getrieben, dass mit seiner hinterlistigen Politik und seinem dubiosen Zahlenmaterial, die Zusammenlegung Kindergarten/Schule in 20 Minuten erledigt wurde? War es doch ein Ärztehaus, das nie kam?
Nach riesigen Umbauten weihte man 2013 das "Haus für Kinder" ein und bereits 2014 war eine Aufstockung der Hortplätze von 40 auf 60 erforderlich. Die Kinder steckte man in den Kellerraum der Schule. Aus Platzgründen erledigen die Hortkinder ihre Hausaufgaben mitunter an den Werktischen im angrenzenden Werkraum der Schule.
Nicht genug! Ein Jahr später, 2015 nimmt man den Kindern den Turnraum des Kindergartens weg und errichtet dort eine provisorische Krippengruppe für 15 000 Euro, zulasten der Gemeinde Heiligenstadt.
Der Dümmste weiß, wie wichtig Bewegung für die Gesundheit ist und dass Kinder einen extrem hohen Bewegungsdrang haben. Mir scheint, dass es gegen Massentierhaltung mehr Aufschrei gibt als beim Einpferchen der Kleinen in Heiligenstadt.
Unsere Kinder haben eine bessere Zukunft verdient! Bewegung und gesunde Ernährung anstatt fehlender Turnraum und Mikrowellen-Essen.
Wenn Eltern/Mütter ihre Kinder in eine Betreuungsstätte geben, muss man ihnen mehr bieten als ein Provisorium! Eindeutig ist das Raumangebot für Kindergarten und Hort miserabel.
Liebe Gemeinderäte verlasst die Fallbeil-Politik des Bürgermeisters und schaut euch mal zukunftsorientierte Einrichtungen an, damit das Licht in Heiligenstadt nicht ausgeht, denn auch das Anzünden einer Adventskerze, geschweige denn eine Suppe zu kochen, ist in dieser Einrichtung aus Brandschutzgründen verboten. Das nächste Problem der Raum-Frage stellt sich bei Einführung der Ganztagesschule. Wird endlich vernünftige Planung, anstatt wieder undurchschaubares Hauruckverfahren stattfinden?

Anna Birklein
Volkmannsreuth
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