Forchheim

Oldies des HC Forchheim holen wieder den Titel

Forchheim — Nach einem spannenden Handball-Spiel gegen den ärgsten Verfolger TS Herzogenaurach und einem verdienten 19:12-Erfolg war es am Sonntag in der Herderhalle endlich soweit...
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Die Alten Herren schnappten sich zum dritten Mal in Folge die inoffizielle bayerische Meisterschaft. Das Team, stehend v.l.: Markus Carra, Matz Engel, Claus Börner, Lee Taylor, Alex Kunik und Tobias Radina. Vorne, v.l.:. Thomas Graf, Markus Donatin, Ralf Bregulla, Matthias Böhme, Matze Gieck und Frank Albrecht. Weiterhin spielten in der Runde: Franz Gärtner, Sönke Haverich, Fredi Kotz, Thomas Puppich.  Foto: herzopress
Die Alten Herren schnappten sich zum dritten Mal in Folge die inoffizielle bayerische Meisterschaft. Das Team, stehend v.l.: Markus Carra, Matz Engel, Claus Börner, Lee Taylor, Alex Kunik und Tobias Radina. Vorne, v.l.:. Thomas Graf, Markus Donatin, Ralf Bregulla, Matthias Böhme, Matze Gieck und Frank Albrecht. Weiterhin spielten in der Runde: Franz Gärtner, Sönke Haverich, Fredi Kotz, Thomas Puppich. Foto: herzopress
Forchheim — Nach einem spannenden Handball-Spiel gegen den ärgsten Verfolger TS Herzogenaurach und einem verdienten 19:12-Erfolg war es am Sonntag in der Herderhalle endlich soweit: Die Alten Herren (ab 30 Jahre) des HC Forchheim entschieden schon zum dritten Mal in Folge die Meisterrunde für sich und dürfen sich damit weiterhin inoffiziell Bayerischer Meister in dieser Altersklasse nennen.
Beeindruckend war nicht nur die spielerische Leistung des Teams, sondern auch dessen Kader: Den Luxus von vier Auswechselspielern hatte keine andere Mannschaft zu bieten, dumm nur, dass es im Wechselraum scheinbar so gemütlich und komfortabel war, dass es vorkommen konnte, dass spontan keiner mehr aufs Feld wollte, wenn ein Feldspieler zum Wechseln kam.
In der Hinrunde hatte sich der HC souverän gegen die Teams aus Bamberg, Zirndorf und Altdorf durchgesetzt und gemeinsam mit Zirndorf die Meisterrunde erreicht. Dort warteten die beiden Ersten aus der anderen Gruppe (SV Buckenhofen und TS Herzogenaurach) nun darauf, gemeinsam den Besten herauszuspielen. Gleich im ersten Turnier mussten die HCler dann ihre einzige knappe Niederlage einstecken, worauf aber fünf souveräne Siege folgten.
Klar: Bei den AH sieht alles ein wenig langsamer aus, es geht auch körperlich nicht so zur Sache wie bei den "jungen" Senioren. Die Art und Weise, wie der HC aber spielerisch in Abwehr und Angriff auftrat, ließ aber erkennen, dass manche Spieler schon über 30 Jahre gemeinsam Bälle hin- und herwerfen. Kritisch und sicherlich erfreut beäugt wurden die Männer um die beiden Neueinsteiger Matze Gieck und Tobi Radina von Gernot Radina, der inzwischen als Opa in aufpassender Funktion fungiert und nahezu alle HC-Spieler als Trainer schon unter seinen Fittichen hatte.
Ob Ralf Bregulla nun tatsächlich aufhört, weiß man noch nicht genau, es gäbe seinerseits einige Gründe, um sich das nochmal intensiv zu überlegen - wie bei einer spontanen Feier auf dem Neder-Keller von einigen Insidern gemutmaßt wurde. men


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