Coburg

Ohne Fleiß kein Preis - Musikschule Coburg ehrt ihre Nachwuchsmusiker

Coburg — Übung macht den Preisträger: Zehn Schüler der Musikschule Coburg wurden am Montag von Klaus Anderlik, Leiter des Amts für Schulen, Kultur und Bildung, für ihre erfolgreich...
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Zehn Schüler der Coburger Musikschule belegten beim Regionalwettbewerb für Amateure "Jugend musiziert" erste Plätze, für die sie von Klaus Anderlik (hinten rechts) ausgezeichnet wurden. Die höchste Punktzahl erzielten in ihrer Kategorie die Klavierspielerinnen Helen Seckel und Noelle Günther (vorn, von rechts). Henrik Letzer (Bildmitte) siegte beim Deutschen Akkordeon-Wettbewerb auf Landesebene.  Foto: Bettina Knauth
Zehn Schüler der Coburger Musikschule belegten beim Regionalwettbewerb für Amateure "Jugend musiziert" erste Plätze, für die sie von Klaus Anderlik (hinten rechts) ausgezeichnet wurden. Die höchste Punktzahl erzielten in ihrer Kategorie die Klavierspielerinnen Helen Seckel und Noelle Günther (vorn, von rechts). Henrik Letzer (Bildmitte) siegte beim Deutschen Akkordeon-Wettbewerb auf Landesebene. Foto: Bettina Knauth
Coburg — Übung macht den Preisträger: Zehn Schüler der Musikschule Coburg wurden am Montag von Klaus Anderlik, Leiter des Amts für Schulen, Kultur und Bildung, für ihre erfolgreiche Teilnahme bei "Jugend musiziert" ausgezeichnet. Die zehn Mädchen und sechs Jungen hatten beim regionalen Nachwuchswettbewerb für Amateure, der vom 6. bis 8. Februar 2015 in Lichtenfels ausgetragen wurde, erste Plätze am Klavier, mit der Blockflöte, dem Cello oder dem Akkordeon belegt.
Als jüngste Preisträger wurden Rahel Keil und Nathan Ekamba für ihr vierhändiges Klavierspiel sowie Mathilda Bihler (Klavier) und Salome Umlauff (Cello) für ihr gemeinsames Musizieren ausgezeichnet. Marcel Ruppel erzielte mit seiner Klavierbegleitung eine hohe Wertung.
Mit der Blockflöte landeten Julia Ewald und Ludwig Illies auf ersten Plätzen. Nicht nur die beste Platzierung, sondern als Einzige auch die Höchstpunktzahl von 25 Punkten erreichten Noelle Günther und Helen Seckel mit ihrem vierhändigen Klavierspiel.
Und der bereits mehrfache Preisträger Henrik Letzer ging in seiner Kategorie aus dem Deutschen Akkordeon-Wettbewerb in Passau als Landessieger hervor.

Auf Freizeit verzichtet

Um diese hervorragenden Leistungen zu erzielen, hätten die Schüler nicht selten ihre Freizeit geopfert oder andere Hobbys zurückgestellt, würdigte Anderlik: "Ihr verzichtet auf viel und müsst hartnäckig proben, bis jeder Ton sitzt", sagte er. Der Dank des Amtsleiters galt auch den Lehrkräften, die den Nachwuchstalenten eine individuelle Förderung zukommen ließen, sowie den Eltern. Der Leiter der Musikschule, Dieter Schaffer, betonte, dass bereits die Wettbewerbsvorbereitung immens wichtig für die Schüler sei.
"Viele Extrastunden und Probeauftritte gingen der Teilnahme bei ,Jugend musiziert‘ voraus", bestätigte Helens Mutter Diane Seckel am Rande der kleinen Feierstunde.
Seit vier Jahren spielen die zehnjährige Coburgerin Noelle Günther und ihre ein Jahr jüngere Partnerin Helen aus Grub am Forst bereits Klavier. Zuhause übt beispielsweise Noelle zwischen 45 und 120 Minuten am Tag, je nach Lust und Laune, wie ihre Mutter Uta erzählt.
Ein Aufwand, der sich gelohnt hat: Die beiden Schülerinnen bekamen in ihrer Kategorie für ihr vierhändiges Klavierspiel die Höchstnote. "Das war fantastisch", habe das Urteil der begeisterten Jury gelautet, schildert ihre Lehrerin Neli Stefanova. Auch beim deutsch-tschechischen Klavier-Wettbewerb waren die beiden Mädchen in Hof und Karlsbad schon erfolgreich.
Während für die jüngeren Sieger wie Helen und Noelle die Wettbewerbssaison bereits beendet ist, hat Henrik Letzer noch ein großes Ziel vor Augen: In den Pfingstferien tritt der Akkordeonspieler beim Bundesentscheid in Bruchsal an.
Glaubt man seiner Lehrerin Dagmar Weiß, so verfügt der 17-Jährige über hervorragende Chancen, seinen Titel als Deutscher Akkordeonmeister von 2013 zu wiederholen: "Henrik besitzt eine überdurchschnittliche Begabung, dieses i-Tüpfelchen, das man einfach braucht", geriet Weiß ins Schwärmen. bek

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