Stettfeld

Neue Straße heißt "An der Flachs"

Gemeinderat  Die Stichstraße im neuen Baugebiet an der Bamberger Straße in Stettfeld hat jetzt ihren Namen.
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Die Stichstraße für das neue Stettfelder Baugebiet: Sie wird wegen der darunter liegenden Flachsdarre "An der Flachs" heißen. Foto: Christian Ziegler
Die Stichstraße für das neue Stettfelder Baugebiet: Sie wird wegen der darunter liegenden Flachsdarre "An der Flachs" heißen. Foto: Christian Ziegler
von unserem Mitarbeiter Christian Ziegler

Stettfeld — Gut gefüllt präsentierte sich die Tagesordnung des Stettfelder Gemeinderats bei seiner ersten Sitzung im neuen Jahr am Mittwochabend im Rathaus. Dabei ging es auch um einen Namen für die Stichstraße im neuen Baugebiet an der Bamberger Straße.
"Die Anlieger draußen haben mich gebeten, einen schönen Namen zu wählen", ließ Doris Simon ihre Kollegen wissen. Gewünscht waren "Im Maintal" oder "Maintalblick". Diese Vorschläge stießen allerdings auf wenig Gegenliebe.
Gerald Simon schlug "Am Knock" vor, um die Benennung an alte Flurnamen zu koppeln. Der "Knock" ist eine aus dem Mittelhochdeutschen stammende Bezeichnung für einen Hügel, die sich vom Wort knoc für Genick ableitet. Da der Flurbereich "Knock" jedoch weiter vom neuen Baugebiet entfernt liegt, entschied sich der Rat schließlich gegen die Bezeichnung.
In Anlehnung an die darunter liegende Flachsdarre entschloss man sich schließlich, mit acht zu drei Stimmen, die Straße "An der Flachs" zu nennen.
Bereits in der letzten Sitzung hatte sich der Rat mit dem Einholen eines sicherheitstechnischen Gutachtens für den geplanten Spielbereich bei der Neugestaltung des Dorfsees beschäftigt. Damals war die Frage aufgekommen, ob es nicht sinnvoller wäre, einen Tüv aus der Nähe statt des geplanten Tüv-Süd anzufragen. Die Entscheidung war deshalb zurückgestellt worden.

Tüv-Süd soll Spielplatz prüfen

Mittlerweile hat Erster Bürgermeister Alfons Hartlieb (CSU) Gespräche mit dem Tüv in Bayreuth und Nürnberg geführt, die allerdings ergebnislos verlaufen waren. Weder der eine noch der andere habe die notwendigen personellen Voraussetzungen dafür, sagte er. Mit neun zu zwei Stimmen wurde somit die Beauftragung des TÜV-Süd beschlossen.
Da im neuen Baugebiet an der Bamberger Straße erstmals LED-Leuchtmittel in der Straßenbeleuchtung eingesetzt werden, ist es notwendig eine "Zusatzvereinbarung für Sonderleuchtmittel" zu dem bestehenden Straßenbeleuchtungsvertrag einzugehen. Die Zustimmung hierzu fiel einmütig. In diesem Zusammenhang wies Alfons Hartlieb darauf hin, dass sich der Rat demnächst mit dem Austausch der 105 im Dorf benutzten Quecksilberdampflampen beschäftigt. "Da kommt ein Angebot", erklärte er.

Siegfried Wilhelm tritt zurück

Aus gesundheitlichen Gründen hatte Gemeinderat Siegfried Wilhelm (Stettfelder Dorfgemeinschaft) seine Ratskollegen um Entbindung von seinem Amt gebeten. Dies wurde einstimmig gewährt. In die nun vakante Position rückt Jürgen Amend nach.
Für die Schädlingsbekämpfungsmaßnahme in der Stettfelder Pfarrkirche liegt nun die Endabrechnung vor. Die Kosten hierfür belaufen sich auf insgesamt 32 230,25 Euro. Die Gemeinde hatte seinerzeit in der Vorplanung einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent angekündigt. Dieser wurde nun einstimmig bestätigt.
Gegen die Änderung des Bebauungsplans "Straßenäcker" in Ebelsbach, die wegen der geplanten Erweiterung des dortigen Rewe-Markts notwendig wird, gab es im Stettfelder Rat keine Einwände.
Bürgermeister Hartlieb wies darauf hin, dass sich der Rat in der kommenden Sitzung mit dem Brandschutz und der energetischen Sanierung des Kindergartens beschäftigen muss. Ein Angebot für die Maßnahmen beläuft sich auf 305 000 Euro. Hiervon soll die Gemeinde zwei Drittel tragen, den Rest wollen die Diözese (20 Prozent) und der Johanniszweigverein (13 Prozent) übernehmen.
Bürgermeister Hartlieb regte aufgrund der Höhe der Summe die Bildung eines gemeinsamen Bauausschusses an und kündigte an, sich auch um Mittel aus Fördertöpfen zu bemühen. "Wir können uns nicht leisten, das Geld liegen zu lassen." Aus diesem Grund wird Ende Februar ein Termin mit einem Sachverständigen stattfinden.
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