Kulmbach

Neue Mitglieder in allen Ortsvereinen

Über Erfahrung verfügt Matthias Fröhlich, Vorsitzender des Kreisverbandes Imker Kulmbach, reichlich. Seit 35 Jahren beschäftigt sich der 49-jährige Harsdorf...
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MatthiasFröhlich
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Über Erfahrung verfügt Matthias Fröhlich, Vorsitzender des Kreisverbandes Imker Kulmbach, reichlich. Seit 35 Jahren beschäftigt sich der 49-jährige Harsdorfer mit Bienen, hat aktuell acht Völker eingewintert und freut sich über das wachsende Interesse an der Imkerei.

Wie groß ist das Interesse unter Kulmbachs Imkern, das kostengünstige Angebot einer Qualitätsprüfung anzunehmen?
Matthias Fröhlich: Unsere Mitglieder nutzen das Angebot gerne. 22 Imker, die ihren Honig auch zum Kauf anbieten, beteiligen sich daran. Damit liegen wir in der Größenordnung, die wir geplant hatten.

Was kostet eine derartige Qualitätsprüfung in einem Labor normalerweise?
Um die 130 Euro. Die Honiguntersuchung besteht aus einer Qualitäts- und Sortenbestimmung sowie einer Rückstandsanalyse. Unter anderem werden physikalisch-chemische Kennwerte wie Wassergehalt und Enzymaktivität und das Pollenspektrum bestimmt. Bei der Rückstandsanalyse werden dann Rückstände von Pflanzenschutz- und Varroabehandlungsmitteln untersucht.

Imkern ist wieder in! Gilt das auch für den Kreisverband Imker Kulmbach?
Ja! Auch wir verzeichnen wachsendes Interesse. In allen Ortsvereinen sind in den vergangenen Jahren Mitglieder hinzugekommen. Das führt natürlich auch dazu, dass der Bestand an Bienenvölkern wieder steigt. Wobei: Wichtiger als die Zahl der Bienenvölker ist die flächige Verteilung. Hier wirken sich die zusätzlichen Imker deutlich aus.

Gibt es spezielle Angebote für Neu-Imker?
Das ist von Ortsverein zu Ortsverein verschieden. Das reicht von der Zusammenarbeit mit Schulen über kostengünstige Erstausstattung bis hin zur individuellen Betreuung.

Was erwarten Sie vom Bienenjahr 2016? Was sind die Herausforderungen?
Die aktuelle Herausforderung besteht darin, dass viele Völker knappe Futtervorräte haben. Die Imker müssen jetzt achtgeben, dass die Völker nicht kurz vor dem Beginn des großen Blühangebots verhungern.

Das Gespräch führte Jürgen Valentin.
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