Rödental

Neue "Hingucker" für Rödental

Bausenat  Die Werbeträger im Stadtgebiet werden neu gestaltet, die ersten Muster erregten bereits Aufsehen. Im kommenden Jahr ist der Ausbau der Ortsdurchfahrt von Unterwohlsbach entlang der Kreisstraße CO 17 geplant.
Artikel drucken Artikel einbetten
Bürgermeister Marco Steiner und Stadtrat Rolf Wohlleben betrachten das Muster für die neuen Werbeträger, die künftig im Stadtgebiet stehen sollen. Die Beschriftung ist nur ein Gestaltungsmuster.
Bürgermeister Marco Steiner und Stadtrat Rolf Wohlleben betrachten das Muster für die neuen Werbeträger, die künftig im Stadtgebiet stehen sollen. Die Beschriftung ist nur ein Gestaltungsmuster.
von unserem Redaktionsmitglied Rainer Lutz

Rödental — Neue Hinweisschilder sollen die Aufmerksamkeit der Passanten in Rödental auf sich ziehen. Der Bausenat schaute sich gestern an, wie Besucher der Stadt künftig auf den rechten Weg geführt werden sollen. Dass auf einem der Schilder ein Outlet Store angekündigt wird, ist nur ein Muster des Herstellers. Nachbarkommunen müssen nicht befürchten, dass Rödental die nächste Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel plant.
An 23 Standorten stehen bereits solche Werbeanlagen, die alle so wie das Muster an der Badergasse umgestaltet werden. Zwei weitere sind im Gewerbegebiet geplant, werden aber identisch aussehen. Firmen, die mit einer Tafel werben wollen können diese für eine Laufzeit von zehn Jahren buchen.

Neues Bild für Unterwohlsbach

Die Ortsdurchfahrt des Stadtteils Unterwohlsbach ist Teil der Kreisstraße CO 17. Sie auszubauen und neu zu gestalten ist schon seit Jahren geplant. Jetzt steht im Herbst die Ausschreibung der Arbeiten bevor, wie Melanie Dressel vom Tiefbauamt des Landkreises informierte. Der Ausbau könne dann im kommenden Jahr erfolgen.
Verzögert hatte sich das Vorhaben nicht zuletzt, weil der Landkreis das Ende der Arbeiten an der ICE-Neubaustrecke abwarten wollte. Es wurde befürchtet, dass möglicherweise verstärkter Schwerlastverkehr die neu gebaute Straße wieder beschädigt.
Entlang der Durchgangsstraße ist ein Gehsteig vorgesehen, der durchgehend eine Breite von 1,5 Metern haben wird. Das bedeutet, dass die Fahrbahn an einer Engstelle in der Breite verjüngt werden muss. Hier sieht der Plan vor, den Gehsteig sogar noch breiter als die 1,5 Meter zu bauen. Dadurch soll verhindert werden, dass es trotz der Verengung zu Begegnungsverkehr kommt. Der Bau des Gehsteigs obliegt der Stadt. Die Kosten müssen gemäß der Ausbausatzung zum Teil von den Anliegern getragen werden.
Die Brücke über die Itz wurde bereits vor Jahren als vorgezogene Maßnahme neu errichtet. Bebauung und Fragen des Grunderwerbs führen dazu, dass der Gehsteig auf Höhe des Gemeindehauses endet. Fußgänger müssen dort dann die Durchgangsstraße überqueren und auf der anderen Seite über die Brücke bis kurz vor der Bushaltestelle an der Ecke zur Froschgrundstraße gehen. Dort müssen sie erneut über die Straße, wenn sie zur Haltestelle wollen. Rolf Wohlleben (FW) zweifelt daran, dass vor allem Schulkinder auf der Strecke zweimal die Straßenseite wechseln werden. Anders lässt sich aber nach Auskunft der Planer der Gehsteig nicht anlegen. Das Feuerwehrhaus, das jetzt neben dem Buswendeplatz steht, wird der neuen Gestaltung wohl weichen müssen.
Noch ist nicht über eine Ersatzlösung entschieden. Möglichkeiten gibt es am Gemeindehaus oder an einer Scheune, die sich im Besitz der Stadt befindet.
Am Ortseingang aus Richtung Unterlauter ist eine Querungshilfe (Hüpfinsel) vorgesehen. So sollen Radler und Fußgänger leichter und sicherer den Rad- und Fußweg zum Park Rosenau erreichen können.
Erfreulich läuft der Bau am Lienhard-Fuchs-Kindergarten. Die Arbeiten liegen im Plan, wie Architekt Christian Wutke beim Ortstermin informierte. Im Juli soll das Dach so weit fertig sein, dass Wassereinbrüche der Vergangenheit angehören. Kinder und Erzieherinnen kamen mit den Beeinträchtigungen des Betriebs durch die Arbeiten, gut zurecht.
Die Krippengruppe mit 13 Kindern ist für ein Jahr in Räumen des benachbarten Seniorenheims der Awo untergebracht. Kinder und Eltern sind dort von den Möglichkeiten ganz angetan.
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren