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Muggendorf

Neue Försterin nimmt ihre Arbeit auf

Im "Grünen Klassenzimmer" östlich von Muggendorf stand in diesen Tagen ein Führungswechsel auf dem Programm. Erwin Bittermann, der Mitte des Jahres als Fors...
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Mit einem Blumenstrauß begrüßen die Muggendorfer ihr neue Försterin Rita Satzga (M.).  Foto: Paul Pöhlmann
Mit einem Blumenstrauß begrüßen die Muggendorfer ihr neue Försterin Rita Satzga (M.). Foto: Paul Pöhlmann
Im "Grünen Klassenzimmer" östlich von Muggendorf stand in diesen Tagen ein Führungswechsel auf dem Programm. Erwin Bittermann, der Mitte des Jahres als Forstmann in den Ruhestand ging, übergab den waldpädagogischen Auftrag an seine Nachfolgerin im Amt, die Försterin Rita Satzga.
Das "Grüne Klassenzimmer" sind die Landschaftsteile rund um den Hohlen Berg, um den Zwecklesgraben und den Schützenberg. Als Anlaufstelle für Führungen dient die Hütte der Skilift-Gesellschaft Muggendorf. Es entstand vor acht Jahren.


Eine lang gereifte Idee

Nach der bayerischen Forstreform sollte der Wald besonders für junge Leute ein lebendiger Lebensraum sein. Waldpädagogig war ein neuer Bildungsauftrag.
Das ließ in den Köpfen von Adolf Wunder, Vorsitzender des örtlichen Fränkische-Schweiz-Verein s (FSV), und dem neu ernannten forstdienstlichen Bildungsbeauftragten, Erwin Bittermann, die Idee des "Grünen Klassenzimmers" reifen. So galt auch der Dank von Adolf Wunder, dem heutigen FSV-Ehrenvorsitzender, dem "Erwin", für die segensreiche Einrichtung. Die Hütte der Skilift-Gesellschaft Muggendorf steht seitdem, wenn sie nicht von den "Brettlfans" in Beschlag genommen wird, für Exkursionen in den angrenzenden Wald und Flur zur Verfügung.


"Eine große Freude"

Bisher hätten mehrere Tausend Personen an dem Bildungsauftrag teilgenommen, weiß Bittermann zu berichten. "Es wäre mir eine große Freude, wenn das unter meiner Nachfolgerin Rita Satzga so weitergeht", sagte er.
Die junge Försterin, geboren auf einem Bauernhof im Allgäu, wusste eines schon frühzeitig: "Egal was ich mache, ein grüner Beruf muss es werden."
Darum auch habe sie Forstwirtschaft studiert. Sie ist überzeugt, in der Fränkischen Schweiz "eine wundervolle Aufgabe" gefunden zu haben. Auch Wiesenttals Bürgermeister Helmut Taut (FW) legte der neuen Revierförsterin das "Grüne Klassenzimmer" mit Nachdruck ans Herz.
"Unsere Kinder können gar nicht genügend Natur erleben." In Förster Bittermann hatte man einen Fachmann gefunden, bei dem man sich gut aufgehoben fühlen konnte, so Taut. "Danke für die sehr gute fachliche Zusammenarbeit auch im 117 Hektar großen Gemeindewald", sagte der Bürgermeister. Für den jetzigen Vorsitzenden Jürgen Simon ist eines über jeden Zweifel erhaben: "Der Fränkische-Schweiz-Verein Muggendiorf wird das Projekt ,Grünes Klassenzimmer' weiter unterstützen. Eindeutig dahinter steht auch die Skilift-Gesellschaft", wie ihr Vorsitzender, Markus Pöhlmann betonte.
Paul Pöhlmann

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