Burgebrach

Neubau einer Kindertagesstätte ist "zukunftsweisendes Projekt

In der ersten Sitzung des Marktgemeinderates Burgebrach im neuen Jahr stand unter anderem der Neubau einer Kindertagesstätte im Neubaugebiet "Im Knöckel-Hur...
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Johannes Maciejonczyk
Johannes Maciejonczyk
In der ersten Sitzung des Marktgemeinderates Burgebrach im neuen Jahr stand unter anderem der Neubau einer Kindertagesstätte im Neubaugebiet "Im Knöckel-Hurenanger" auf der Tagesordnung. Die errechneten Gesamtkosten dafür stellten die Architekten Reinhold Jäcklein und Julia Jordan vom beauftragten Architekturbüro Jäcklein, Volkach, vor. Für das Herrichten und Erschließen des Grundstückes ermittelte das Büro Kosten in Höhe von 80 000 Euro. Für das Gebäude mit einem Rauminhalt von fast 8000 Kubikmetern in Massivbauweise inklusive Fachplanung und Einbaumöbeln ist mit 3,6 Millionen Euro zu rechnen.
Die Gestaltung der Freianlagen mit 4000 Quadratmetern inklusive Einfriedung, Treppen, Gartengeräteschuppen, Spielgeräten und Parkplätzen bezifferte Jäcklein auf 500 000 Euro. Für die Ausstattung der sieben Gruppen setzte der Architekt einen Erfahrungswert in Höhe von 210 000 Euro an. Mit den Planungs- und Genehmigungskosten sind für die Kindertagesstätte mit Gesamtkosten von insgesamt rund 5,5 Millionen Euro brutto zu rechnen. Demnächst wird der Bauantrag eingereicht und ein Förderantrag an die Regierung gestellt.


Überblick über Gesamtkosten

Erster Bürgermeister Johannes Maciejonczyk (CSU) erläuterte dazu, dass derzeit neue Förderrichtlinien seitens der Staatsregierung aufgestellt werden. Die Förderhöhe sei im Detail deshalb auch noch nicht bekannt. Er bezeichnete den Bau der Kindertagesstätte zwar als kostenintensiv, zugleich aber auch als ein zukunftsweisendes Projekt. Eine Kreditaufnahme sei nicht erforderlich, verteilen sich die Kosten doch auf mindestens zwei Haushaltsjahre. Ihm sei wichtig gewesen, bereits im Vorfeld einen Überblick über sämtliche zu erwartenden Gesamtkosten zu haben. Der Marktgemeinderat stimmte dem Bauvorhaben zu.
Der Sitzungssaal im Historischen Rathaus über den Torbogen soll neu gestaltet und somit den modernen Erfordernissen entsprechend ausgestattet werden. Die Innenarchitektin Elisabeth Mummer stellte zur Anordnung des Sitzungstisches verschiedene Varianten vor.


Ovaler Sitzungstisch

Der Marktgemeinderat entschied sich für einen Tisch in ovaler Form mit Öffnung zur Begehung des Innenbereiches. Diese Entscheidung soll nun Grundlage für die weiteren Planungen sein.
Für die Benutzung der Friedhöfe und der Leichenhallen des Marktes Burgebrach hat der Marktgemeinderat eine neue Satzung erlassen. Bürgermeister Maciejonczyk informierte dazu, dass die fünf Friedhöfe im Gemeindebereich (Burgebrach, Stappenbach, Ampferbach, Oberköst, Mönchherrnsdorf) kostenrechnende Einrichtungen seien, und der kommunale Prüfungsverband eine neue Kalkulation der Gebühren gefordert habe. Eine Überprüfung ergab, dass der Betrieb der Friedhöfe seit Jahren zu günstig und nicht, wie gesetzlich vorgeschrieben, kostendeckend geführt wird.


Moderate Gebührenerhöhung

Um dieser Vorgabe gerecht zu werden, musste der Markt Burgebrach nun die Gebühren anpassen. So kostet beispielsweise künftig eine Einzelgrabstätte mit zwei Grabplätzen pro Ruhefrist nun 360 Euro, die Doppelgrabstätten mit vier Grabplätzen 720,80 Euro. Im Vergleich zu anderen Gemeinden liegen die Gebühren in Burgebrach auch nach der Erhöhung noch im unteren Bereich.
Zur Bewirtschaftung des Festplatzes am Feuerwehrhaus in Oberharnsbach will der Markt Burgebrach einen Ober- und einen Unterflurhydranten errichten. Dies wird die Auftaktmaßnahme zur anschließenden Erweiterung des Feuerwehrhauses im Januar 2017 sein.
Zur optischen Einengung der Schönbornstraße in Burgebrach sollen aus Richtung Staatsstraße Burgebrach-Treppendorf vor der Bebauung Bäume gepflanzt werden, um eine verminderte Geschwindigkeit der durchfahrenden Autos zu erreichen.

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