Herzogenaurach

Neu und treu bei Kolping

Herzogenaurach — Am ersten Samstag im Dezember beging die Kolpingsfamilie Herzogenaurach ihren traditionellen Gedenktag. Nach der Messfeier in der Liebfrauenhauskirche erfolgten im...
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Bei den Ehrungen: Georg Mundt (1. Vorsitzender), Monika Geinzer (2. Vorsitzende), Werner Jooß, Rosi Seeberger, Johann Nagel, Hans Schobert, Peter Schleid, Anton Breun, Stadtpfarrer Helmut Hetzel und Hermann Anneser (v. l.)  Fotos: Manfred Welker
Bei den Ehrungen: Georg Mundt (1. Vorsitzender), Monika Geinzer (2. Vorsitzende), Werner Jooß, Rosi Seeberger, Johann Nagel, Hans Schobert, Peter Schleid, Anton Breun, Stadtpfarrer Helmut Hetzel und Hermann Anneser (v. l.) Fotos: Manfred Welker
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Herzogenaurach — Am ersten Samstag im Dezember beging die Kolpingsfamilie Herzogenaurach ihren traditionellen Gedenktag. Nach der Messfeier in der Liebfrauenhauskirche erfolgten im Saal des Liebfrauenhauses die Neuaufnahmen und die Ehrungen.
Die Messfeier zelebrierte Präses und Stadtpfarrer Helmut Hetzel. Er erinnerte daran, dass Adolf Kolping vor 150 Jahren verstorben sei und die Kolpingsfamilie Herzogenaurach seit 145 Jahren besteht. "Nach vorne schauen und in die Zukunft gehen" sei ein Motto von Kolping gewesen.
In seiner Predigt ging Pfarrer Hetzel auf den Lesungstext und das Evangelium ein. Johannes der Täufer wies mit der Aussage "Bereitet dem Herrn den Weg" auf den Mensch gewordenen Gott hin. "Brauchen wir das Göttliche in unserer Welt?", stellte Hetzel die Frage in den Raum. Denn eigentlich seien wir gut versorgt, haben doch alles. Dagegen würden sich Menschen in einer Lebenskrise wie in einer tiefen Schlucht fühlen und wären für jede Hilfe dankbar. Auch Kolping war ein Wegbereiter, er habe Handwerker "in das Leben zurechtgebogen", auf einen geraden Weg geführt. "Wir sind eingeladen, den Herzensweg zu gehen, der zu Gott, zu unserem Nächsten führt", beendete Hetzel seine Predigt.


Eine starke Gemeinschaft

Im Saal des Liebfrauenhauses begrüßte der Vorsitzende Georg Mundt die anwesenden Mitglieder. "Kolping ist eine starke Gesellschaft, das macht Mut", so Mundt. Alle seien dazu aufgerufen, sich in unserer Gesellschaft zu engagieren. Nicht umsonst laute im Kolping-Musical das Motto "Schenk der Welt ein menschliches Gesicht".
Danach wurden die Neuaufnahmen und die Ehrungen für langjährige Mitglieder vorgenommen. So konnten Katharina Gumbrecht und Maximilian Gumbrecht neu in die Gemeinschaft aufgenommen werden.
Für 70 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie und ihren Ideen wurde Hans Schobert und für 65 Jahre Ernst Daigfuß geehrt. 50 Jahre sind Anton Breun, Johann Nagel und Peter Schleid, 40 Jahre sind Hermann Anneser, Marianne Drebinger, Werner Jooß und Rosi Seeberger bei Kolping.
Silbernes Jubiläum konnten Waltraud Biermann, Lothar Dittmar, Ulrich Dittmar, Kerstin Horstkötter und Johanna Rummler begehen.
Manfred Welker

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