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Naturschützer zeigen Flagge

Kreis Haßberge — Ein Bündnis aus mehr als 100 Verbänden und Initiativen hat zum fünften Mal anlässlich der Grünen Woche in Berlin gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft, g...
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Der Bund Naturschutz Haßberge nahm an der Protestkundgebung in Berlin teil und fordert eine bessere Agrarpolitik.  Foto: Bund Naturschutz
Der Bund Naturschutz Haßberge nahm an der Protestkundgebung in Berlin teil und fordert eine bessere Agrarpolitik. Foto: Bund Naturschutz
Kreis Haßberge — Ein Bündnis aus mehr als 100 Verbänden und Initiativen hat zum fünften Mal anlässlich der Grünen Woche in Berlin gegen die Industrialisierung der Landwirtschaft, gegen Gentechnik und gegen den drohenden Verlust von Standards durch das Freihandelsabkommen TTIP protestiert. Der Bund Naturschutz aus dem Landkreis Haßberge war durch seine Vorstände Klaus Mandery (Ebern) und Ludwig Rehm (Haßfurt) in Berlin vertreten, wie der Bund Naturschutz Haßberge mitteilte.
Der Vorsitzende des BUND, Hubert Weiger, war der Hauptredner. Er hat den Protest von 50 000 Teilnehmern auf den Punkt gebracht: "Die Lebensmittelerzeugung in bäuerlichen und mittelständischen Betrieben muss endlich vor unfairen Wettbewerbsbedingungen geschützt werden und mehr Anerkennung finden."
Besonders die aus allen Landesteilen angereisten Imker machten in Arbeitskleidung und mit viel Rauch auf sich aufmerksam. Sie sehen ihre Honigbienen und sich durch die zunehmende Vergiftung der Umwelt in ihrer Existenz bedroht. Vom 22. bis 25. Januar werden sich die Demeter-Imker auf der Bettenburg bei Hofheim zu ihrer Jahrestagung zusammenfinden. red
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