Wannbach

Namensänderung wird bei BSB diskutiert

Im äußersten Südwesten seines Gebietes gastierte der Kreisverband des Kreisverbandes Bayreuth-Land/Ebermannstadt im Bayerischen Soldatenbund (BSB) zu seiner...
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Klaus-Dieter Nitzsche, Erich Kohlmann, Hans Martin Dietsch, Reinhard Mühlhäuser, Alfred Herrmann und Vorsitzender Helmut Karrer bei der BSB-Kreissitzung Foto: Franz Gaöster
Klaus-Dieter Nitzsche, Erich Kohlmann, Hans Martin Dietsch, Reinhard Mühlhäuser, Alfred Herrmann und Vorsitzender Helmut Karrer bei der BSB-Kreissitzung Foto: Franz Gaöster
Im äußersten Südwesten seines Gebietes gastierte der Kreisverband des Kreisverbandes Bayreuth-Land/Ebermannstadt im Bayerischen Soldatenbund (BSB) zu seiner Frühjahrsversammlung. Gastgeber war der Krieger- und Militärverein Wannbach und Umgebung, der bei dieser Gelegenheit verdiente Mitglieder auszeichnete.
Vorsitzender Helmut Karrer nutzte die Gelegenheit, auf seinen Wannbacher Verein und seine Geschichte kurz einzugehen. Er wurde 1922 gegründet und erlebte einen Neubeginn mit 69 Mitgliedern 1955. Aktuell zählt der Verein 44 Mitglieder.
Neue Mitglieder zu gewinnen sei, wie bei vielen Vereinen, schwierig. Der letzte Kriegsveteran ist letztes Jahr gestorben, weshalb man gerade eine neue Namensgebung erwäge.
Bürgermeisterin Stark lud die Gäste zur Kirschblüte ein in ihre Marktgemeinde mit 15 Ortsteilen auf 25 Quadratkilometern Fläche mit 2500 Einwohnern, wo sechs ehemalige Gemeinden, drei Soldatenvereine und sechs Feuerwehren und vor allem drei Brauereien zu Hause sind.
Ausführlich ging Nitzsche nach der Eröffnung der Sitzung des Kreisverbands auf Ereignisse der zurückliegenden Monate und die Entwicklung im Soldatentum und bei den Reservisten ein.
Vor dreieinhalb Jahren sei die Wehrpflicht abgeschafft worden. 2018 soll die Zielgröße von 185 000 Soldaten erreicht werden. In Spitzenzeiten des Kalten Krieges waren es über 600 000.
Die gesellschaftliche Stellung des Soldaten sei ganz weit unten angesiedelt. Das sehe in Ländern wie Frankreich ganz anders aus.
Merkwürdige neue Wortschöpfungen seien zu beobachten. So wurden aus Soldaten offiziell Uniformträger. Das Wörtchen "Wehr", wie bei Wehrübungen von Reservisten, gilt als anrüchig und wurde offiziell durch "Dienstleistung" ersetzt. Die Angehörigen der Bundeswehr dienen heute in vielen Ländern. Seit fünf Monaten helfen ungefähr 8000 Soldaten bei der Betreuung von Flüchtlingen in Deutschland, was eigentlich außerhalb ihres Auftrages liege.
Kreisschießwart Jürgen Heinz berichtete von abnehmendem Interesse am Schießsport. So sei im Kreis von sieben Schützengruppen beim Start 1996 nur eine übriggeblieben.
Vosritzender Karrer zeichnete für langjährige Treue verdiente Mitglieder aus. Die Treuenadel für 30 Jahre Mitgliedschaft im BSB konnten Hans Martin Dietsch und Klaus Uhlig entgegennehmen. 40 Jahre ist Reinhard Mühlhäuser dabei. Für mehr als 40 Jahre Treue ist Alfred Herrmann ausgezeichnet worden. Karrer ernannte ihn zum Ehrenmitglied.
Besonderer Beifall galt Erich Kohlmann. Er darf sich Ehrenvorsitzender des Wannbacher BSB nennen. Er war zudem 20 Jahre Kreisschriftführer und ist außerdem im Kreisausschuss vertreten.
Die Herbstkreisversammlung 2016 soll in Waldau bei Neudrossenfeld stattfinden. gal



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