Horb an der Steinach

Motorrad kracht auf Staatsstraße 2208 in ein wendendes Auto

von unserem Redaktionsmitglied  Marco Meissner Horb an der Steinach — Zu einem Unfall mit einem schwer verletzten Motorradfahrer kam es am Samstag gegen 15.30 Uhr auf der Staatsstr...
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Der Motorradfahrer wurde vom wendenden Autofahrer übersehen. Beim Zusammenstoß zog sich der Kradfahrer schwere Verletzungen zu. Foto: Marco Meißner
Der Motorradfahrer wurde vom wendenden Autofahrer übersehen. Beim Zusammenstoß zog sich der Kradfahrer schwere Verletzungen zu. Foto: Marco Meißner
von unserem Redaktionsmitglied 
Marco Meissner

Horb an der Steinach — Zu einem Unfall mit einem schwer verletzten Motorradfahrer kam es am Samstag gegen 15.30 Uhr auf der Staatsstraße 2208 nahe der Landkreisgrenze zwischen Kronach und Coburg.
Am Kreisverkehr bei Horb an der Steinach wollte ein 18-jähriger Autofahrer aus dem Raum Forchheim bei einer Bushaltestelle an der Staatsstraße 2208 wenden. Offenbar hatte der junge Mann die falsche Ausfahrt im Kreisel genommen. Beim Wendemanöver übersah er den nachfolgenden 26-jährigen Motorradfahrer aus dem Landkreis Lichtenfels, sodass die Fahrzeuge zusammenprallten. Dabei wurde der Motorradfahrer, der nicht mehr bremsen konnte, auf die Fahrbahn geschleudert.
Hierbei zog sich der Kradfahrer schwere Verletzungen zu. Der 26-Jährige wurde vom Rettungsdienst in die nächste Klinik gebracht. Nach Aussage der Polizei an der Unfallstelle war sogar eine Lebensgefahr für den Motorradfahrer zunächst nicht auszuschließen. Zwischenzeitlich hat sich der Gesundheitszustand des jungen Mannes jedoch stabilisiert. Die vier Insassen des Pkw blieben unverletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 15 000 Euro geschätzt.

Drei Stunden gesperrt

Bis zur Begutachtung der Unfallstelle durch einen Sachverständigen blieb die Straße in diesem Bereich gesperrt. Die Sperrung dauerte etwa drei Stunden. Die Feuerwehren Mitwitz und Küps, das Rote Kreuz, der Helfer vor Ort, die Straßenmeisterei und die Polizei waren schnell im Einsatz. Besonders lobten die Polizisten das Verhalten einer Dresdner Touristin. Sie ist Ärztin und leistete medizinische Hilfe, nachdem sie den Vorfall beobachtet hatte.

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