Bamberg

Montessori-Schule hat neue Bleibe

Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und der geschäftsführende Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Werner Dippold haben einen Zusatz zum Mietvertrag für ...
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Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) und der geschäftsführende Vorstand der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Werner Dippold haben einen Zusatz zum Mietvertrag für die Schule Vorderer Bach unterzeichnet. Damit wurde die Voraussetzung geschaffen, dass die Montessori-Schule mit den Klassen der Sekundarstufe zum kommenden Schuljahr in dem Schulhaus eine neue Bleibe bekommt, teilt das Rathaus mit.
Seit dem letzten Jahr bietet die Awo diverse Bildungsangebote für Flüchtlingskinder und erwachsene Flüchtlinge an. Ziel ist es, die Chancengleichheit für Migranten zu verbessern und somit einen wichtigen Beitrag zum Thema Integration zu leisten. In der Schule im Vorderen Bach 6 hat nun ab September nicht nur die Awo eine neue Bleibe, auch die private Montessori-Schule Bamberg soll hier ab dem kommenden Schuljahr mit zusätzlichen Klassen ihren Schulbetrieb aufnehmen.
Ursprünglich war angedacht, dass die Montessori-Schule insgesamt auf dem Konversionsgelände in der ehemaligen Highschool einen neuen Standort bekommt. Nachdem aber die Bundespolizei eigenen Bedarf für diese Räumlichkeit im Rahmen der Schaffung eines neuen Aus- und fortbildungszentrums auf dem Konversionsgelände angemeldet hat, haben sich diese Pläne zerschlagen.


Bürgermeister sind dankbar

Rasch haben sich Stadt und Montessori-Schule darauf verständigt, einen neuen Standort zu suchen und dazu unter der Federführung des Referats für Bildung, Kultur und Sport eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die unter anderem verschiedene Varianten als mögliche temporäre Standorte geprüft hat. Die frühere Schule im Vorderen Bach hat sich nicht zuletzt auch wegen ihrer räumlichen Nähe zur verbleibenden Montessori-Schule am Jakobsberg geeignet, heißt es vonseiten der Stadt. Die Awo habe sich in den Verhandlungen mit der Stadtspitze sofort dazu bereit erklärt, die Montessori-Schule in ihre geplante Interkulturelle Schulungs- und Bildungsstätte zu integrieren.
Die Stadtverwaltung hat darufhin den Mietvertrag mit der Awo so modifiziert, dass die Arbeiterwohlfahrt nun Räumlichkeiten an die Montessori-Schule für mehrere Jahre untervermieten kann. Damit wurde die vertragliche Voraussetzung geschaffen, dass die Montessori-Schule bereits zum Schuljahr 2016/17 ihren Unterricht der Sekundarstufe in der Schule im Vorderer Bach beginnen kann.
OB Starke und Bildungsreferent Bürgermeister Christian Lange (CSU) zeigen sich erleichtert: "Die Arbeiterwohlfahrt hat sich einmal mehr als stets zuverlässiger Partner der Stadt erwiesen. Dafür sind wir sehr dankbar", so die beiden Bürgermeister in der Mitteilung. red




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