Herzogenaurach

Mittelmaier räumt 300 Pins ab

Herzogenaurach — Andreas Mittelmaier hat als erster Sportler des Bowling-Clubs Herzogenaurach 300 Pins geräumt - und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Um 300 Pins - das perfek...
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AndreasMittelmaier
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Herzogenaurach — Andreas Mittelmaier hat als erster Sportler des Bowling-Clubs Herzogenaurach 300 Pins geräumt - und das ausgerechnet an seinem Geburtstag. Um 300 Pins - das perfekte Bowling-Spiel - zu schaffen, braucht der Athlet zwölf von zwölf möglichen Strikes, es müssen also bei jedem Wurf alle zehn Pins umfliegen. Viele Bowler trainieren ihr ganzes Leben, ohne jemals die magischen 300 Pins zu erreichen. Oft sind sie sehr nahe dran.
Jeder Spieler weiß, wie es ist, wenn er einen Lauf hat und immer alle zehn Pins auf einen Wurf fallen. Jeder kann nachvollziehen, wie es ist, wenn Strike Nummer 7 und 8 fallen, wenn die Nervosität steigt. Wenn auch der neunte Strike gelingt, aber der Ball eine etwas andere Linie gelaufen ist, steigt die Anspannung enorm. Die bangen Fragen, die sich auch Mittelmaier stellte: "Mache ich noch alles richtig oder verkrampfe ich schon? Muss ich vielleicht den Auflagepunkt verändern? Wie viele Leute schauen mir zu? Was erwarten sie?"
Vor dem zehnten Wurf kommt der Gedanke: "Wenn der Strike gelingt, bin ich für den Rest noch locker und cool?" Die Angst davor, dass ein Pin zwar wackelt, aber stehen bleibt. Nicht so bei Geburtstagskind "Andy" Mittelmaier: Strike 10, 11 und 12 fielen auf der Blu-Bowl-Anlage in Nürnberg. Auf der Bahn bricht Jubel los, Hände werden geschüttelt, Schulterklopfen. "Du cooler Hund", "Er hat es geschafft". Der Bahnbetreiber freut sich über die sportliche Leistung, die er als Aushängeschild verwenden kann. Der Verkäufer im Pro-Shop ist stolz, die Bälle waren von ihm, er hat sie gebohrt und an die Finger angepasst. Was für ein Geburtstag. red

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