Wilhelmsthal

Mitteilungsblatt kommt nur noch einmal im Monat

Künftig soll jeder Bürger in der Großgemeinde regelmäßig über seine Kommune informiert werden. Deshalb haben auch die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsaus...
Artikel drucken Artikel einbetten
Susanne Grebner
Susanne Grebner
Künftig soll jeder Bürger in der Großgemeinde regelmäßig über seine Kommune informiert werden. Deshalb haben auch die Mitglieder des Gemeindeentwicklungsausschusses ein neues Konzept für die Herausgabe ihres Mitteilungsblatt entwickelt.


Ab Januar 2017 kostenfrei

Demnach soll das Mitteilungsblatt, statt wie bisher im 14-tätigen Turnus, nur noch einmal monatlich erscheinen. Dafür gibt es die Informationen ab Januar 2017 kostenfrei. Bisher zahlten die Abonnenten einen Jahresbeitrag von 13 Euro.
Bürgermeisterin Susanne Grebner (SPD) hält es für notwendig, dass alle Bürger über Sitzungen, Nachrichten, Satzungen, Termine der Gemeinde informiert werden. Auch die Vereine werden gebeten, ihre Veranstaltungen mitzuteilen, damit diese in dem Blatt mit publiziert werden können. Sie berichtete weiter von drei Angeboten durch die Verlage Linus Wittig, Rhön-Rennsteig-Verlag und Appel & Klinger Druck & Medien. Zwecks Verteilung wurden die AVP und auch die örtlichen Tageszeitungen in Erwägung gezogen.
Wie die Bürgermeisterin weiter berichtete, habe man 114 Gewerbetreibende zwecks Werbung im Mitteilungsblatt angeschrieben. Mittlerweile seien Werbeaufträge im Wert von 4800 Euro fest gebucht worden, für circa 2000 Euro wurden welche in Aussicht gestellt. Heinrich Förtsch (CSU) wies auf die Gemeindehomepage hin. Diese müsste aufgebessert und optimiert werden.
Ein weiterer Punkt war die Einführung eines Ehrenamts- beziehungsweise Bürgerpreises. Damit soll das Engagement von Bürgern, die sich für ihre Kommune einbringen, gewürdigt und ihre Leistungen anerkannt werden. Durchaus kann sich Heinrich Förtsch vorstellen, dass dadurch auch der eine oder andere Bürger für ein Ehrenamt gewonnen werden könnte.


Bürger sind gefordert

Die Bürger werden nun gebeten, ihre Vorschläge einzubringen. Danach wird der Gemeinderat darüber beraten und entsprechend Entscheidungen treffen. Man denkt daran, den Ehrungsabend mit der letzten Gemeinderatssitzung im Jahr durchzuführen. Da das Jahr 2016 aber schon weit fortgeschritten ist, strebt man die ersten Ehrungen von engagierten Bürgern für das erste Quartal 2017 an. Jetzt geht es darum, eine entsprechende Satzung vorzubereiten. Die Mitglieder der Gemeinde sprachen sich dafür aus, dass man sich bei der Gestaltung an die Satzungen von Stockheim und Steinbach am Wald orientieren sollte. Die letzte Entscheidung wird schließlich das Gemeindegremium treffen. vs
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren