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Neuensorg

Mit ruhiger Hand im Sand

Open Air Beach-Darten  Zum achten Mal trafen sich Darter an der Neuensorger Schule für eine besondere Variante ihres Hobbys. Der Erlös ging an die Stiftung "Krebskranke Kinder".
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Benjamin Heine von den "Dragonflys" aus Burgkunstadt war einer der 81 Teilnehmer am Turnier der E-Dart-Gemeinschaft Oberfranken in Neuensorg. Fotos: Alexandra Kemnitzer
Benjamin Heine von den "Dragonflys" aus Burgkunstadt war einer der 81 Teilnehmer am Turnier der E-Dart-Gemeinschaft Oberfranken in Neuensorg. Fotos: Alexandra Kemnitzer
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von unserer Mitarbeiterin 
Alexandra Kemnitzer

Neuensorg — Sie sind alte Bekannte rund um die "alte Schule" im Weidhäuser Gemeindeteil: Die Mitglieder der E-Dart-Gemeinschaft Oberfranken, die zum achten Mal ihr "Open Air Beach-Darten" als Benefizveranstaltung zugunsten der "Stiftung krebskranke Kinder" veranstalteten. Für diesen Wettbewerb hatten sich 81 Dartbegeisterte aus Oberfranken und Thüringen gemeldet.
"Das Besondere an diesem Turnier ist, dass die Starter im Zelt Freiluftbedingungen haben und der sandige Untergrund nachgibt ", erklärte Pressewart Michael Hubert. Das bedeute im Präzisionssport Dart zusätzliche Herausforderungen. Aber am Ende gehe es immer um das Eine: Mit den Pfeilen auf der elektronischen Dartscheibe so gute Ergebnisse wie in geschlossenen Räumen zu erzielen.
Zur Vorbereitung reichte es den meisten Startern, sich zehn bis 15 Minuten lang einzuwerfen. Viele von ihnen betreiben regelmäßig ihren Sport. Hubert erklärte: "Vier bis fünf Spieler aus dem Raum Oberfranken können auch in der deutschen Spitze mithalten." Einer von ihnen ist der Obersiemauer Christian Seubold, der nahezu täglich trainiert.

Jede Runde kostet Geld

Dass Darten durchaus ein Breitensport ist, zeigte sich im Teilnehmerfeld. Dort waren Aktive von der untersten C-Klasse bis zur Bezirksoberliga des Deutschen Sportautomatenbund am Start. Die Spieler waren zwischen 18 und 60 Jahre alt und kamen aus 17 unterschiedlichen Clubs. Da jedes Spiel kostenpflichtig ist, sind nur wenige Jugendliche im E-Dart-Sport aktiv. In der E-Dart-Gemeinschaft Oberfranken sind es derzeit zwei Nachwuchsdarter. Beim Beach-Turnier waren pro Spiel 50 Cent zu entrichten, so dass durchschnittlich jeder Teilnehmer bis zur Endrunde fünf bis sieben Euro bezahlen musste.

Keine Männerdomäne mehr

Viele Clubs spielen in Gastwirtschaften. Dort erhalten die Pächter oder Eigentümer vom Betreiber der Automaten für das Aufstellen eine anteilige Pauschale. "Manche Gastronomen leiten dieses Geld an die Clubs weiter. Es wäre schön, wenn sich Sponsoren finden ließen, die unseren Sport unterstützen, dann würden sicherlich auch mehr Jugendliche das Darten betreiben", erklärte Michael Hubert, der zugleich auch Pressesprecher der E-Dart-Gemeinschaft Oberfranken ist.
Entgegen der landläufigen Meinung, dass dieser Sport eine Männer-Domäne ist, zeigten auch einige Damen beachtliche Leistungen. "Sicherlich dominieren die Männer in den deutschen und internationalen Ranglisten", räumte Michael Hubert ein.

Pokal für Sarah Fischer

Aber es gebe auch separate Wertungen für Frauen. Auch beim achten "Open Air Beach-Darten" gab's für Sarah Fischer als beste Teilnehmerin einen Pokal.
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