Sand am Main
Fussball-Bayernliga Nord 

Mit dem "Regensburger Rezept"

Der FC Sand hat nach guten Leistungen in den vergangenen Wochen die Abstiegsplätze verlassen und fährt mit Zuversicht nach Aubstadt. Das Team will auftreten wie beim 0:0 zuletzt in Regensburg.
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Thorsten Schlereth (rechts) gehört in Aubstadt wieder zum Kader des FC Sand.  Foto: Günther Geiling
Thorsten Schlereth (rechts) gehört in Aubstadt wieder zum Kader des FC Sand. Foto: Günther Geiling
Die Siege in Erlenbach und daheim gegen den Würzburger FV sowie die Unentschieden in Frohnlach und zuletzt in Regensburg trugen dazu bei, dass der FC Sand erstmals in dieser Saison in der Fußball-Bayernliga Nord einen Tabellenplatz belegt, der am Saisonende den sicheren Klassenerhalt bedeuten würde. Dass dies so bleibt, dafür möchten die "Schwarz-Weißen" durch ein weiteres Erfolgserlebnis im Unterfranken-Derby beim TSV Aubstadt am Samstag (15 Uhr) sorgen.
"Der Punktgewinn beim SSV Jahn Regensburg II war wertvoll für uns. Er war der Lohn einer intensiven Leistung unserer Mannschaft, die uns weiteres Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben wird. Mit Entschlossenheit und Courage werden wir auch in Aubstadt versuchen, etwas Zählbares zu erreichen", sagt der Sander Co-Trainer Matthias Bayer, der in dieser Woche seinen im Urlaub befindlichen Chef Bernd Eigner vertrat.
Die Erfolge des FC Sand in den vergangenen Wochen lassen sich laut Aussage von "Matze" Bayer einfach erklären. Nach wochenlanger Verletzungsmisere zu Beginn der Saison hat sich die Personalsituation zum Besseren gewendet. Als wichtigsten Grund sieht Bayer jedoch, dass die Kontinuität und Sicherheit der Mannschaft auf dem Platz insgesamt zugenommen hat. "Für unsere derzeitige Stabilität spricht, dass wir in den fünf Spielen dieses Jahres nur drei Gegentore zuließen. Mit genauso effektiven und konzentrierten Leistungen müssen wir auch in den restlichen acht Saisonspielen auftreten", fordert Bayer.
Im zweiten von drei aufeinander folgenden Auswärtsspielen möchte der FC Sand (13. Platz / 26 Punkte) beim TSV Aubstadt (7./39) auf keinen Fall leer ausgehen. Mindestens einen, besser wären natürlich drei Zähler, möchte die Mannschaft aus dem Maintal aus dem Grabfeldgau entführen. Bayer ist überzeugt: "Wenn wir mit einer kompakten und genau so entschlossen Mannschaftsleistung wie in Regensburg und den Spielen davor aufwarten, ist für uns auch diesmal was zu holen".


Kampfstark und robust

Die Statistik, die allerdings keine Aktualität besitzt, zeigt auf, dass die Sander beim TSV Aubstadt oft gut abgeschnitten haben. Von zehn Spielen im dortigen Schulstadion gewannen die Sander vier und spielten zwei Mal unentschieden. Trotzdem geht der TSV Aubstadt als Favorit in die Partie. Er stellt eine körperlich robuste und kampfstarke Mannschaft, in der sich aber auch mehrere spielstarke Individualisten befinden, und machten erst kürzlich durch einen 1:0-Auswärtssieg beim Tabellenführer TSV Großbardorf auf sich aufmerksam. Zuletzt unterlagen die Aubstadter allerdings auf eigenem Platz dem SV Seligenporten mit 0:2. Sie stehen im Mittelfeld und können dem Derby gegen den FC Sand in aller Ruhe entgegen sehen.
Als einfaches Mittel, wie man dem TSV Aubstadt auf eigenem Platz beikommen könnte, führt der Sander Co-Trainer an: "Wir müssen über den Kampf und über gewonnene Zweikämpfe ins Spiel finden. Aus einer sicheren Defensive heraus können wir dann versuchen, Stiche zu setzen. Vielleicht können wir so das Spiel durch eine besondere Aktion für uns entscheiden".
Fehlen im Aufgebot des FC Sand werden Dominik Rippstein (Knieprobleme), Christopher Gonnert und Azizou Zoumbare (beide Zerrungen). Mit leichteren Blessuren plagen sich Florian Pickel und Dinis Ribeiro herum, sollten aber zum Kader gehören, in den mit Pascal Stahl, Daniel Rinbergas, Dominik Schmitt und Kapitän Thorsten Schlereth weitere Stammspieler zurückkehren.
FC Sand:
Biemer, Mai - Gundelsheimer, Karmann, Krüger, Leim, F. Pickel, J. Pickel, Ribeiro, Rinbergas, D. Schlereth, Th. Schlereth, A. Schmitt, D. Schmitt, Schnitzer, Stahl, Tropper, Wieczorek, Wirth
Der Fan-Bus "Ostkurve" fährt am Sander Sportheimparkplatz um 13.30 Uhr nach Aubstadt ab.
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