Laden...
Wachenroth

Mit dem Fahrrad nach Regensburg

Die 16. Radwallfahrt der Pfarrei St. Gertrud Wachenroth hatte diesmal Regensburg als Ziel. An Christi Himmelfahrt um 6 Uhr trafen sich über 40 Personen in d...
Artikel drucken Artikel einbetten
In den Pausen - hier bei Forchheim - wurden die Radler aus einem Begleitfahrzeug verpflegt.
In den Pausen - hier bei Forchheim - wurden die Radler aus einem Begleitfahrzeug verpflegt.
+1 Bild
Die 16. Radwallfahrt der Pfarrei St. Gertrud Wachenroth hatte diesmal Regensburg als Ziel. An Christi Himmelfahrt um 6 Uhr trafen sich über 40 Personen in der St.-Gertrud-Kirche, wo sie Padre Gabriel mit dem Segen auf die Reise schickte. Kurz vor Forchheim wurde die erste Rast eingelegt. Auf dem Fränkische-Schweiz-Radweg ging es durch Ebermannstadt und Muggendorf bis zur Beringersmühle. Hier bog man in das Obere Wiesental ab und kam durch Plankenfels und Obernsees zur Rupertuskapelle.
Diese Kapelle, ohne Strom und elektrisches Licht, wird von beiden Konfessionen genutzt. Richard Simmet, unterstützt von Manuela Butterhof, hielt eine Andacht, die von den mitgereisten Musikern umrahmt wurde. Der erste Tag endete dann nach gut 100 Kilometern Wegstrecke in Bayreuth.
Am zweiten Tag führte der Weg von Bayreuth durch Seybothenreuth nach Speichersdorf. In der dortigen Pfarrkirche "Zur heiligsten Dreifaltigkeit" hielt Padre Gabriel einen Gottesdienst für seine Wallfahrer. Bei der anschließenden Brotzeit informierte sich der Ortsgeistliche über den bisherigen Verlauf der Radwallfahrt. Am Nachmittag erreichten die Radler dann mit Weiden in der Oberpfalz das Ziel des zweiten Tages nach rund 75 Kilometern Wegstrecke.
Nach einem Rundgang durch die Innenstadt trafen sich die Gläubigen um 17.45 Uhr in der großen St.-Josef-Kirche zur Abendandacht. Hier wurden die Wallfahrer vom Kaplan Thomas Hösl herzlich begrüßt. Nach der Andacht, die vom Organisten Peter Arnold an der Eisenbarth-Orgel musikalisch begleitet wurde, erhielten die Pilger noch den Segen durch Kaplan Hösl.
Am letzten Radtag hatten die Teilnehmer mit etwa 110 Kilometern die längste Strecke vor sich. Bei sonnigen warmen Temperaturen ging es um 8 Uhr auf den Haidenaab-Radweg los in Richtung Nabburg. Hier wurde kurz gerastet und auf dem Naabtal-Radweg radelte man bis in den kleinen Ort Wiefelsberg zur Mittagspause. Hier wurde direkt neben der Kirche "Maria Himmelfahrt" erst gerastet und dann in dem Gotteshaus eine Andacht abgehalten.
Der Weg führte anschließend nach Pielenhofen zum ehemaligen Kloster der Zisterzienserinnen. Von 1981 bis zum Jahr 2013 war hier die Grundschule der Regensburger Domspatzen mit dem angeschlossenen Internat untergebracht. Die barocke Klosterkirche besitzt zwei dreigeschossige Türme, zwei Seitenschiffe und ein Querschiff, die mit einem Kuppelgewölbe überdeckt sind. Im Inneren befindet sich ein spätbarocker Hochaltar mit acht Säulen. Hier hielten die Wallfahrer die Abschlussandacht für den dritten Tag.


Messe im Dom besucht

Die letzte Radwegstrecke führte dann an der Donau entlang zum Zielort Regensburg. Am Hotel angekommen sah man den Radlern die Strapazen dieses Tages an. Jedoch hatten alle gesund und ohne Unfall das Ziel erreicht. Nach dem gemeinsamen Abendessen zog es einige auf den nahegelegenen Dultplatz zum Volksfest oder in die Innenstadt. Andere ließen den Tag vor dem Hotel an der Donau ausklingen.
Am Sonntag brachte der Bus die Wallfahrer zur Steinernen Brücke. Von hier ging es zur Heiligen Messe in den Dom St. Peter. Anschließend war Zeit zur freien Verfügung, die auf unterschiedlichste Art und Weise genutzt wurde. Um 14 Uhr traf man sich zur Heimfahrt wieder am Busterminal. Trotz kurzem Stau auf der Autobahn kamen die Pilger pünktlich in Mühlhausen an, um die letzten Kilometer nach Hause wieder auf den Räder zurückzulegen.
Am Ortseingang standen neben Padre Gabriel Ramos und den Ministranten viele Daheimgebliebene, um die Radler zu begrüßen. Eine lange Prozession zog durch die Hauptstraße zur St.-Gertrud-Kirche. Richard Simmet bedankte sich bei allen für die Unterstützung und Padre Gabriel Ramos beendete mit einem feierlichen Segen diese Radwallfahrt.
Peter Arnold
Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren