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Bad Staffelstein

Mit Repetiergewehr, Revolver und Querflinte

Bad Staffelstein — Die Staffelsteiner Vorderladerschützen veranstalteten am vergangenen Wochenende ihr traditionelles Büffel- und Westernschießen. Bereits am Vortag des Schießens i...
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Bad Staffelstein — Die Staffelsteiner Vorderladerschützen veranstalteten am vergangenen Wochenende ihr traditionelles Büffel- und Westernschießen. Bereits am Vortag des Schießens in der Anlage des alten Steinbruchs in Uetzing bauten die Teilnehmer ihr historisches Zeltlager auf.
Bei durchwachsenem Wetter fanden sich zahlreiche Schützen mit ihrer Traditionskleidung ein. Die Schießsportleiter Edgar Jander und Robert Arnold erklärten die Modalitäten des einzigartigen Schießens. Am Samstagvormittag stand auf dem 25-Meter-Stand das Sidematch an. Hier wurde mit zwei Revolvern, dem Unterhebel-Repetiergewehr und der Querflinte geschossen. Hier galt es, unter Zeitbedingung die meisten Tiersilhouetten zu treffen. In diesem Wettbewerb setzte sich Klaus Hümmer vor Robert Arnold und Peter Bäumel durch.
Nachmittags ging es weiter zum 100-Meter-Stand. Hier stand das Büffelschießen mit den großkalibrigen Single-Shot-Rifles auf dem Programm. In zwei Durchgängen mussten jeweils zehn Schuss liegend und weitere zehn Schuss auf eine Ringscheibe mit einem Büffelmotiv abgegeben werden. Geschossen wurde wie die Büffeljäger damals, über weite Entfernung im Sitzen oder stehend mit dem Zweibein. Die schweren Gewehre, teilweise mit Schwarzpulverpatronen geladen, erforderten eine gute Kondition. Hier setzte sich Winfried Säum souverän an die Spitze. Auf dem zweiten und dritten Platz folgten Benny Rommel und Klaus Hümmer.
Die besten sieben Schützen des Büffelschießens durften anschließend den besten Tiefschuss auf die vom Vorjahressieger Winfried Säum gegebene Scheibe abgeben. Hier landete Klaus Hümmer den besten Treffer und wurde zum Büffelkönig 2015 ausgerufen. Die Scheibe wird nun mit dem Namen des Siegers ergänzt und erhält einen würdigen Platz im Vereinsheim.

Unter Zeitdruck

Beim Wettkampf der Unterhebelrepetiergewehr-Schützen auf dem 50-Meter-Stand galt es, 15 Tiersilhouetten unter Zeitdruck zu treffen. Die Magazine der Winchester-, Henry- oder Marlin-Gewehre durften mit maximal fünf Patronen geladen werden. Die meisten Schützen benötigten mehr als 100 Sekunden, um alle Ziele zu treffen. Schnellster Schütze war Benny Rommel, der in nur 88 Sekunden bewies, wie treffsicher er mit dem Unterhebelgewehr umgehen kann. Die weiteren besten Plätze belegten Andreas Schad und Helmuth Stubenrauch.
Bei der Preisverleihung, die in routinierter Weise vom Schützenmeister Martin Thomas und der Schießsportleitung durchgeführt wurde, erhielten die Besten in den einzelnen Wettbewerben Sachpreise. Anschließend wurde vom Vergnügungswart Georg Schnappauf ein leckeres Essen serviert. Mit einem gemütlichen Abend am Lagerfeuer klang das Westernschießen harmonisch aus. red

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