Burggrub

Mit Alpakas zu neuem Wohlbefinden

Alpakas hielten Einzug auf der Adlerweide bei Burggrub. Dieser Tage kamen die südamerikanischen "Delfine der Weide", wie Alpakas auch genannt werden, auf di...
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Zwischendurch gibt es als Dank ein feuchtes Küsschen an die Alpaka- Hüterin. Foto: Karl-Heinz Hofmann
Zwischendurch gibt es als Dank ein feuchtes Küsschen an die Alpaka- Hüterin. Foto: Karl-Heinz Hofmann
Alpakas hielten Einzug auf der Adlerweide bei Burggrub. Dieser Tage kamen die südamerikanischen "Delfine der Weide", wie Alpakas auch genannt werden, auf die Adlerweide von Christa Drechsler nach Burggrub in den Frankenwald. Die possierlichen Tierchen erregten bereits an ihren ersten Tagen große Neugier bei Wanderern und Einheimischen.
Doch sie sind nicht nur Blickfang, sondern die Besitzerin baut auf die therapeutischen Fähigkeiten der ruhigen Tiere bei verschiedenen Krankheitsbildern. Auch Bürgermeister Rainer Detsch war einer der Ersten aus der Gemeinde, der diese Bereicherung der Gemeinde bewunderte. Schon sein erster persönlicher Eindruck von diesen tollen Tieren lässt ihn nach kurzem Kontakt die positive Ausstrahlung der Tiere auf den Menschen spüren. Detsch freut sich über eine weitere Bereicherung des Angebotes an Gesundheits-Dienstleistungen in der prosperierenden Gemeinde und ist schon gespannt auf das erste Trekking mit den kuscheligen Tieren. Apropos Trekking: Christa Drechsler (Heilerin und Alpaka-Hüterin) bietet Alpaka-Touren rund um die Adlerweide an. Alpakas kommen ursprünglich aus Peru. Die Anwesenheit der intelligenten, friedlichen und liebevollen Alpakas hat eine heilende und positive Wirkung auf Menschen. Zur heilsamen Wirkung sagt Christa Drechsler: "Alpakas sind Geheimnisträger, die sowohl ,summende Therapeuten‘ als auch ,Delfine der Weide‘ genannt werden. Wenn wir ihnen zuhören, entsteht eine innere Verbundenheit, die die Natur und die Menschen miteinander verbindet. Wir lernen die nonverbale Sprache des Lebens - das ist unsere Herzenssprache. In Gegenwart der Alpakas entledigen wir uns der Alltagsprobleme, entschleunigen uns und können so wieder mehr Zufriedenheit im Leben empfinden. Die Nachwirkung ist heilsam für Körper, Geist und Seele", informiert Drechsler.
Und sie weiß mehr: Die sanftmütige Ausstrahlung und Liebe der Alpakas öffnen bald Herz und Seele und das wirkt weit über die Begegnung auf der Adlerweide hinaus. Dies war auch ausschlaggebend dafür, solche Tiere zu Therapiezwecken nach Burggrub zu holen. Dabei liegt ihr das Wohl der liebevollen Wesen sehr am Herzen. Nur wenn es den Alpakas gut geht, können sie auch auf Menschen wirken.


Wanderung durch die Natur

Das Zusammensein mit den Alpakas auf einer Wanderung durch die Natur werden zu einem ganz persönlichen unvergesslichen Erlebnis. Die Verbundenheit zu jenen tierischen Begleitern auf einer Wanderung inmitten der Natur lässt uns zu uns selbst finden und führt weg vom Alltag. Auf diese Weise generieren wir neue Ideen, schöpfen Kraft und können unsere vitalen Energien auftanken, schildert die Alpaka-Hüterin. Christa Drechsler weiß viel über die Alpakas zu berichten. So erzählt sie auch, dass Alpakakot, bekannt als "Alpaka-Gold", einer der besten Naturdünger ist. Er hat einen hohen Stickstoff-Phosphor- und Kaliumgehalt. Das Alpaka-Gold ist vor allem für empfindliche Pflanzen wie Orchideen geeignet. Selbst als Anzuchterde eignet er sich ausgezeichnet.
Schon in den ersten Tage ihrer Anwesenheit auf der Adlerweide zogen die Alpakas Neugierige und Tierliebhaber an. Wenn das so weitergeht, werden die südamerikanischen Tiere aus den Anden im Frankenwald, neben ihrer tiergestützten Therapie auch noch zu einer Touristenattraktion im Frankenwald, lacht Christa Drechsler. eh

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