Stadtsteinach

Merlin Hummel wirft erstmals über 70 Meter

Mit seinem ersten 70-Meter-Wurf gelang dem 15-jährigen Wurftalent Merlin Hummel am vergangenen Wochenende sprichwörtlich "ein Hammer". Seit Wochen hatte Hum...
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Das Stadtsteinacher Hammerwurftalent Merlin Hummel feierte am Wochenende seinen ersten Wurf über die 70-Meter-Marke. Foto: privat
Das Stadtsteinacher Hammerwurftalent Merlin Hummel feierte am Wochenende seinen ersten Wurf über die 70-Meter-Marke. Foto: privat
Mit seinem ersten 70-Meter-Wurf gelang dem 15-jährigen Wurftalent Merlin Hummel am vergangenen Wochenende sprichwörtlich "ein Hammer". Seit Wochen hatte Hummel aufsteigende Form und bestätigte seine Leistung nun beim Rasenkraftsport-Wettkampf im Odenwaldstädchen Fürth: Nach einem leicht übergetretenen 71-Meter-Wurf hatte der junge Burghaiger, der im Rasenkraftsport für den TSV Stadtsteinach und in der Leichtathletik für den UAC Kulmbach startet, in seinem zweiten Versuch mit 70,11 Metern erstmals diese Marke geknackt, was er freudig mit gewaltigen Luftsprüngen feierte.


Ein Meilenstein seiner Karriere

Einige Male hatte Hummel in diesem Jahr schon Wettkampfergebnisse über 65 Meter zu verzeichnen, doch etliche Fehlversuche und ungültige Würfe um die 70 Meter standen zu Buche. So konnte Hummel sein Potenzial und seine Fortschritte nur andeuten.
"Alles nicht so tragisch", sagte Trainer Martin Ständner immer wieder geduldig. "Junge Talente dürfen schon noch schwankende Ergebnisse abliefern, denn durch Wachstumsschübe sind die koordinativen Fähigkeiten gerade bei so komplizierten Bewegungsabläufen wie dem Hammerwerfen eben noch nicht stabil. Viel wichtiger ist in dem Alter, dass sich eine vielseitige koordinative Basis und insbesondere grundlegende Schnelligkeitsfähigkeiten entwickeln. Tolle Leistungen im Schülerbereich sind schön und werden oft euphorisch gefeiert, sie sind aber nicht das Maß aller Dinge. Bestleistungen und Rekorde sollten in dem Altersbereich über einem hohen Anteil an allgemeinem Basistraining kommen und nicht übers Knie gebrochen werden", so Ständner über die Hintergründe seiner Vorgehensweise.
Bewiesen hat Hummel seine Entwicklung im allgemeinen Bereich unter anderem kürzlich mit einer mit Gegenwind erzielten 100-Meter-Sprintzeit von 12,42 Sekunden, mit der er die erforderliche Zusatznorm in einer artfremden Disziplin für die deutschen Schülermeisterschaften Mitte August in Bremen locker abhakte. red
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