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Bamberg

Mehr Zuschauer als im Vorjahr

Bilanz Die Fußball-Regionalliga Bayern kommt bei den Fans gut an. Sechs Teams tauschten während der Saison den Trainer aus.
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Bamberg — Die zweite Saison der 2012 eingeführten Fußball-Regionalliga Bayern ist Geschichte. Das neue Premium-Produkt des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) wird angenommen. Aber im Vergleich mit den vier anderen Regionalligen zog Bayerns Staffel auch in diesem Jahr den Kürzeren, was den Aufstieg in die 3. Liga angeht. Scheiterte im Vorjahr der TSV 1860 München II am SV Elversberg, so musste diesmal der Meister FC Bayern München II dem SC Fortuna Köln den Vortritt lassen. Immerhin können sich die anderen Klubs glücklich schätzen, dass die beiden Münchner Klubs, die ja Zuschauermagneten sind, weiterhin in der Regionalliga spielen. Zudem gibt es 2014/15 auch wieder zwei lukrative Stadtderbys.
Absteigen mussten aus der Regionalliga Bayern direkt die SpVgg Bayern Hof, der SV Viktoria Aschaffenburg und der TSV Rain/Lech. In der Relegation erwischte es auch noch den TSV 1860 Rosenheim. Aufsteiger FC Schweinfurt 05 konnte sich wie der SV Schalding-Heining behaupten. Amateurmeister und damit Teilnehmer an der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal wurde erneut der FV Illertissen. In der zu Ende gegangenen Saison kamen 246 753 Zuschauer in die Stadien, das ist ein Schnitt von 722 Besuchern pro Partie. Das ist gegenüber der Premieren-Saison eine Steigerung, denn da kamen 224 314 Besucher (Schnitt 590).

1 Spieler hat keine einzige Minute versäumt. Dauerbrenner war Torhüter Dominik Brunnhübner vom SV Seligenporten, der alle 36 Spiele über die volle Distanz absolviert hat. Ebenfalls 36 Mal dabei waren in der Reihenfolge der Einsatzminuten Dominik Stolz (SV Seligenporten), Marc Hämmerle (FV Illertissen), Vitalij Lux (FV Illertissen) und Cem Ekinci (SV Seligenporten).

6 5 9 Spieler wurden in der Saison 2013/14 in den 342 Spielen in der Regionalliga Bayern eingesetzt.

3 0 Trainer standen an der Seitenlinie. Schlusslicht TSV Rain/Lech setzte mit Tobis Luderschmid, Jens Meckert, Stefan Tutschka und Günther Reichherzer auf vier Übungsleiter. Beim FC Eintracht Bamberg gab es im Herbst den Wechsel von Dieter Kurth zu Hans-Jürgen Heidenreich, der den Verein aber auch schon wieder in Richtung SV Memmelsdorf verlassen hat. Beim Absteiger TSV 1860 Rosenheim wurde Dirk Teschke im Winter vom Gespann Thomas Siegmund/Patrik Peltram abgelöst, die beide bleiben werden. Beim FC Memmingen hörte Urgestein Esad Kahric nach mehr als zwölf Jahren auf, es folgte das Gespann Thomas Reinhardt/Robert Manz. Weil Roger Prinzen beim 1. FC Nürnberg II zweimal zu den Profis aufrückte, übernahm einmal Rainer Zietsch und zuletzt Daniel Klewer. Bei der SpVgg Bayern Hof musste Ex-Profi Daniel Felgenhauer im Frühjahr gehen, aber auch Interimslösung Michael Voigt konnte den Abstieg nicht verhindern.

1 1 1 2 Tore wurden erzielt, was einen Schnitt von 3,25 Treffern pro Partie bedeutet. Torschützenkönig ist mit 21 Treffern Nicolas Görtler vom FC Eintracht Bamberg. Es folgen Vitalij Lux (20, FV Illertissen), Erik Thommy (18, FC Augsburg II), Dominik Stolz (18, SV Seligenporten), Antonio-Mirko Colak (17, 1. FC Nürnberg II), Christopher Bieber (16, FC Würzburger Kickers), Kevin Friesenbichler (15, FC Bayern München II) und Julian Green (15, FC Bayern München II).

2 Vereine ohne Platzverweis gab es in der Regionalliga Bayern. Verschont blieben nur der TSV Buchbach und der FC Schweinfurt 05. Ohne Gelb-rot kamen nur der FC Memmingen und die SpVgg Bayern Hof über die Runden. In der Fairness-Tabelle führt der Meister FC Bayern München II (56 Punkte) vor dem FC Ingolstadt 04 II (60) und dem FC Memmingen (64). Es folgen FV Illertissen (66), 1. FC Nürnberg II (67), TSV 1860 München II (73), SV Schalding-Heining (74), TSV Buchbach (75), SpVgg Greuther Fürth II (77), SV Seligenporten (79), FC Augsburg II (79), 1. FC Schweinfurt 05 (86), SpVgg Bayern Hof (90), TSV Rain/Lech (91), FC Eintracht Bamberg (91), TSV 1860 Rosenheim (94), SV Heimstetten (97), SV Viktoria Aschaffenburg (97) und FC Würzburger Kickers (100).

3 9 rote Karten wurden gezeigt. Gleich dreimal mit Rot vom Platz flog Hannes Schäfke vom SV Seligenporten. Je zwei rote Karten erhielten Vignon Amegan (SpVgg Bayern Hof) und Antonio Pangallo (FC Augsburg II).

2 5 Gelb-rote Hinausstellungen wurden verteilt. Kein Spieler wurde zweimal mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen.

1 2 4 6 gelbe Karten zeigten die Schiedsrichter. Spitzenreiter mit 16 gelben Karten wurde Abwehrspieler Kevin Kühnlein vom FC Eintracht Bamberg. 15 Mal sah Bastian Lunz (1. FC Schweinfurt 05) den gelben Karton. Frederik Schramme vom TSV 1860 Rosenheim brachte es auf 13 Verwarnungen.

3 8 Schiedsrichter kamen zum Einsatz. Andreas Hartl (Aicha v. Wald) brachte es auf 15 Einsätze. Markus Pflaum aus Dörfleins war 14 Mal im Einsatz. Auf je 13 Spiele brachten es Stefan Bloch (Grafenau), Johannes Huber (Bogen), Florian Kornblum (Chieming) und Florian Riepl (Altenerding). Prominenteste Referees in der Regionalliga Bayern war Bundesliga-Mann Günter Perl aus Pullach sowie Zweitliga-Schiedsricher Christian Leicher aus Landshut. dme


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