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Innenminister Joachim Herrmann hat in Kulmbach ein neues Fahrzeug für die Unterstützungsgruppe "Sanitäts-Einsatzleitung" in Dienst gestellt. Der Freistaat B...
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Ein neues Fahrzeug für die Unterstützungsgruppe "Sanitäts-Einsatzleitung" stellte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (Mitte) in Kulmbach in Dienst.  Foto: Klaus Rößner
Ein neues Fahrzeug für die Unterstützungsgruppe "Sanitäts-Einsatzleitung" stellte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (Mitte) in Kulmbach in Dienst. Foto: Klaus Rößner

Innenminister Joachim Herrmann hat in Kulmbach ein neues Fahrzeug für die Unterstützungsgruppe "Sanitäts-Einsatzleitung" in Dienst gestellt. Der Freistaat Bayern hat das vor allem für den medizinischen Katastrophenschutz vorgesehene, 170 000 Euro teure Fahrzeug maßgeblich mit 88 000 Euro bezuschusst. Hierfür dankte ihm Landrat Klaus Peter Söllner ausdrücklich.
"Leider ist die Gefahr großer Schadensereignisse etwa durch den Klimawandel oder den internationalen Terrorismus gestiegen. Wir rüsten daher unsere Einsatzkräfte im medizinischen Katastrophenschutz konsequent gut aus. Die Bürger erwarten zu Recht von uns, dass wir gut vorbereitet sind", sagte der Innenminister bei der Übergabe.
Herrmann zeigte sich besonders erfreut darüber, dass der Wagen mit Personal des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser-Hilfsdienstes gemeinsam besetzt wird. Das sei ein hervorragendes, beispielhaftes Zusammenwirken freiwilliger Hilfsorganisationen.
Das Innenministerium hat mit der Richtlinie für den Massenanfall von Verletzten bereits 1999 erstmals die Unterstützungsgruppe Sanitäts-Einsatzleitung konzipiert und eingeführt. In der Praxis hatte sich gezeigt, dass die Sanitäts-Einsatzleitung bei Großschadensereignissen auf solche Unterstützungsfahrzeuge angewiesen ist.
Der Innenminister erinnerte an die großen Leistungen der Hilfsdienste bei der medizinischen Versorgung für Asylsuchende in Deutschland und an die Hilfe bei den schrecklichen Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre. Er übergab das neue Einsatzfahrzeug mit einem offiziellen Funkspruch an die Bayreuther Leitstelle seiner Bestimmung.
Landrat Söllner wies darauf hin, dass sich auch der Kreis Kulmbach mit einem Betrag von 15 000 Euro an der Finanzierung des Mercedes Sprinter beteiligt hat. 17 000 Euro seien durch Spenden von Firmen aus Stadt und Landkreis Kulmbach zusammengekommen. BRK und MHD hätten 25 000 Euro geschultert. Klaus Rößner

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