Himmelkron

MdL Schöffel: "Die Tür ist noch nicht zu"

Himmelkron — Beim Gemeindebesuch von MdL Martin Schöffel (CSU) dankte Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) für die großartige Unterstützung bei der Fortsch...
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Himmelkron — Beim Gemeindebesuch von MdL Martin Schöffel (CSU) dankte Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) für die großartige Unterstützung bei der Fortschreibung des Landesentwicklungsplanes, um gemeinsam mit den Nachbarstädten Bad Berneck und Gefrees als Mittelzentrum eingestuft zu werden. Schneider bat aber gleichzeitig darum, auch die Kommunen Marktschorgast, Neuenmarkt und Wirsberg mit aufzustufen. Der Abgeordnete dazu: "Die Tür ist noch nicht endgültig zu!"
Was die Gemeinde Himmelkron angeht, so ist diese nach den Worten des Bürgermeisters gut aufgestellt: "Sie ist auf einem guten Weg und wir haben in dieser Periode bereits viel erreicht und weitere Maßnahmen sind in Vorbereitung." Die größte Investitionsmaßnahme des Jahres 2016 war die Sanierung und Umgestaltung der Himmelkroner Ortsmitte, dem sogenannten Bauhofareal im Rahmen einer einfachen Dorferneuerungsmaßnahme mit einem Kostenvolumen von 785 000 Euro.
Mit Blick auf die sehr gute wohnbauliche Entwicklung der Gemeinde stellte Schneider fest, dass nur noch zwei freie Bauplätze im Baugebiet "Weißmaintal" verfügbar sind. Derzeit liefen die Bemühungen für ein kleineres Baugebiet mit zwölf neuen Bauplätzen. Nach wie vor herrsche in Himmelkron auch eine große Nachfrage nach Mietwohnungen und deshalb kündigte der Bürgermeister ein gesteigertes Interesse am neuen Förderprogramm des Freistaates Bayern zur Revitalisierung leer stehender Gebäude in den Ortszentren der Gemeinde Himmelkron an.
Was den Wirtschaftsstandort Himmelkron angeht, stellte Bürgermeister Schneider fest: "Er läuft gut, aber wir stehen vor großen Herausforderungen und wichtigen Weichenstellungen. Die Gemeinde selbst verfügt derzeit leider nicht mehr über eigene gewerbliche Grundstücke und unsere Bauverwaltung versucht mit großem Engagement, noch vorhandene Baulücken, die im Besitz von Privatpersonen sind, zu vermarkten." Dabei bedauerte Schneider, dass die Realisierung des Gewerbegebietes nördlich der B 303 in diesem Jahr nicht vorangekommen ist und mittelfristig die Abwanderung eines größeren Wirtschaftsbetriebes mit vielen Arbeitsplätzen drohe.
Schneider legte dem Abgeordneten aber auch einen Katalog mit Wünschen und Forderungen vor. Dazu gehört im verkehrlichen Bereich die Unterstützung beim Bestreben, die Staatsstraße 2182 sowohl inner- wie außerorts zu sanieren. Ein dringender Wunsch ist auch die Fortführung des Radweges entlang der Bundesstraße B 303 bis zur Autobahnkirche.
Im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit und der Dorferneuerung geht es der Gemeinde Himmelkron um die Fortführung der ILE-Förderung "Fränkisches Markgrafen- und Bischofsland" sowie um Unterstützung bei der einfachen Dorferneuerungsmaßnahme mit der Sanierung der Friedhofsmauer.

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