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Kunreuth

Maximale Förderung: 600 000 Euro für Kunreuth

von unserem Mitarbeiter Franz Galster Kunreuth — Die Gemeinde ist beim Breitbandnetz verhältnismäßig gut aufgestellt, wie Bürgermeister Konrad Ochs (CSU/Bürgerblock) in der jüngste...
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von unserem Mitarbeiter Franz Galster

Kunreuth — Die Gemeinde ist beim Breitbandnetz verhältnismäßig gut aufgestellt, wie Bürgermeister Konrad Ochs (CSU/Bürgerblock) in der jüngsten Gemeinderatssitzung feststellte. Der Freistaat gibt die höchste Fördersumme: 600 000 Euro. Das macht 80 Prozent der Finanzierung aus.
Folgender Ausbau ist geplant: Die Ortsteile Regensberg und Ermreus vollständig, vom Ortsteil Weingarts das Gebiet Wellucken und in Kunreuth die Badleite, Badanger Mühlfeld und Oberer Kirchberg. Der Bürgermeister bedankte sich bei Breitbandpaten Harald Freund, der die Förderschritte fachkundig angestoßen und begleitet hat.
Die Verkehrssituation an der Staatsstraße in Kunreuth und Weingarts wird von den Bürgern wegen der Straßenschäden (durch den Schwerlastverkehr) beklagt; zudem seien die Schüler beim Queren der Straße gefährdet. Vertreter der Gemeinde, des Straßenbauamtes Bamberg, des Landratsamtes und der Polizei haben die Situation inspiziert: Sie lehnen trotz des Schwerlastverkehrs Fußgängerampeln, Zebrastreifen oder Geschwindigkeitsbeschränkungen in den Ortsteilen ab. Sinnvoll sei ein Schulweg-Helferdienst.

Parkende Autos als Beruhiger

Die Parksituation auf der rechten Seite am Ortseingang Kunreuth (von Dobenreuth kommend) stellt ein großes Verkehrshindernis dar. Der Gemeinderat meint: Zwei parkende Autos könnten den Verkehr beruhigen. Dies sei von den Anwohnern gewollt. Da es eine Staatstraße ist, könne das Gremium nur Empfehlungen aussprechen.
Die Schäden sollen vom Straßenbauamt behoben werden. In Weingarts wurde der Ausbau der Kurve 15 beschlossen. Die Bodenwellen in den Kurven der Ortsdurchfahrt sollen beseitigt und die Entwässerungsrinne entlang der Staatsstraße in Weingarts neu verfugt werden.
In der Gemeinderatsitzung gab Bürgermeister Ochs eine erste Bilanz zum Haushalt: 2015 könne das gesamte Baugebiet Hopfenleite veräußert werden. Somit könne das Darlehen vollständig getilgt werden. Der Schulverband Ehrenbürg wird im laufenden Jahr ohne Investitionszuschuss auskommen. Im Schulverband Kirchehrenbach stehen aber größere Investitionen an. Aber auch die Gemeinde muss einiges investieren: Dazu zählen der Anbau eines Bewegungsraumes und Sozialräume für die Angestellten im Kindergarten. In den Breitband-Ausbau will die Gemeinde 80 000 Euro investieren. Eingeplant sind zudem die Planungskosten für das Feuerwehrhaus in Weingarts; und die Ausgaben für den Digitalfunk der drei Wehren.
Im Rahmen des Bayerisches Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes beantragt der Gemeinderat den sogenannten Qualitätsbonus Plus von derzeit 53,59 Euro pro Kind und verpflichtet sich, den kommunalen Anteil um den gleichen Betrag zu erhöhen.
Veränderungen gibt es auch bei den Feldgeschworenen. Für die Obmänner, die altersbedingt ihr Amt niedergelegt wurden Nachfolger gewählt. In der Gemarkung Kunreuth geht Werner Paulini. Ihm folgt Rainhard Wolf nach. In der Gemarkung Oberehrenbach folgt Georg Kohlmann auf Christian Hirschmann. In der Gemarkung Ermreus tritt Hans Erlwein an die Stelle von Reinhold Schmitt. Bürgermeister Ochs bedankte sich bei den ausscheidenden Obmännern und vereidigte zusätzlich den neugewählten Feldgeschworenen Karl-Heinz Hack.





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