Altenkunstadt

Max Friedlein zum Ehrenmitglied ernannt

Mit einem Adventsabend im Saal des katholischen Pfarrheims St. Kilian zog der Gartenhobbyverein den Schlussstrich unter ein ereignisreiches Jahr, das gepräg...
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Seit 25 Jahren hält Brigitte Lenker (Dritte von rechts) dem Gartenhobbyverein die Treue. Max Friedlein (Dritter von links) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Norbert Kerling, Herbert Taschner (von rechts) und Alfred Spindler (Zweiter von links) sowie Bürgermeister Robert Hümmer (links) gratulierten.  Foto: Bernd Kleinert
Seit 25 Jahren hält Brigitte Lenker (Dritte von rechts) dem Gartenhobbyverein die Treue. Max Friedlein (Dritter von links) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Norbert Kerling, Herbert Taschner (von rechts) und Alfred Spindler (Zweiter von links) sowie Bürgermeister Robert Hümmer (links) gratulierten. Foto: Bernd Kleinert
Mit einem Adventsabend im Saal des katholischen Pfarrheims St. Kilian zog der Gartenhobbyverein den Schlussstrich unter ein ereignisreiches Jahr, das geprägt war von ortsverschönernden Maßnahmen, Arbeitseinsätzen sowie von informativen wie auch geselligen Veranstaltungen.
Wie Vorsitzender Norbert Kerling in seiner vorweihnachtlichen Meditation erläuterte, geht der Adventskranz auf den Gründer der Inneren Mission der Evangelischen Kirche in Deutschland, Johann Hinrich Wichern, zurück. Der Theologe baute 1839 erstmals aus einem hölzernen Wagenrad einen Kranz, schmückte ihn mit Tannengrün und hängte ihn im Betsaal des "Rauhen Hauses" in Hamburg auf. Wichern kümmerte sich dort um obdachlose und verwahrloste Kinder und Jugendliche aus den Elendsvierteln der Hansestadt. Auf den Leuchter steckte er Kerzen: kleine rote Lichter für die Werktage und große weiße für die Adventssonntage. Jeden Tag wurde eine Kerze mehr angezündet, bis schließlich an Heiligabend alle Lichter brannten. Der Geistliche wollte damit seinen Schützlingen die Bedeutung des "Wartens und Erwartens" symbolisch klarmachen.
Anni Gückel und Rita Hussendörfer trugen Geschichten und Gedichte zum Schmunzeln und Nachdenken vor. "Mit dem Weihnachtsfest wird sich die Hektik der Adventszeit legen und wir alle haben wieder ein Ohr für die alten, aber dennoch ganz aktuellen Botschaften dieses Festes", meinte Bürgermeister Robert Hümmer. An den Weihnachtstagen hätten Menschen Zeit für sich, Zeit für die wahren Werte des Lebens: "Die Zeit steht quasi still."
Höhepunkt des Abends war die Ehrung treuer Mitglieder. Seit 25 Jahren gehören Brigitte Lenker und Paul Zapf dem 1979 gegründeten Gartenhobbyverein an.
Zum Ehrenmitglied ernannt wurde Max Friedlein. Vorsitzender Norbert Kerling würdigte in seiner Laudatio die Verdienste des 80-Jährigen, der seit der Vereinsgründung als Kassenprüfer fungiert: "Du warst immer da, wenn du gebraucht wurdest." Kerling dankte den Geehrten für die langjährige Verbundenheit und überreichte Urkunden und Ehrennadeln des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege.
Musikalisch ausgestaltet wurde die Feier von Johannes Hofmann auf dem Klavier. bkl

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