Großheirath

Max Carl KG siedelt nach Großheirath um

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Legten sich für den Neubau ins Zeug (am Spaten, von links): Betriebsleiter Thorsten Kriwanek, Bauherr Silvio Bach, Landrat Michael Busch und Bürgermeister Udo Siegel.  Foto: Doris Weidner
Legten sich für den Neubau ins Zeug (am Spaten, von links): Betriebsleiter Thorsten Kriwanek, Bauherr Silvio Bach, Landrat Michael Busch und Bürgermeister Udo Siegel. Foto: Doris Weidner
Großheirath — Die Gemeinde hat sich einen "dicken Fisch geangelt". Die seit 1981 in der Coburger Wassergasse ansässige Max Carl KG wird ihre Logistik, die Verkaufsabteilungen und die Verwaltung komplett nach Großheirath verlagern. Der Spatenstich für den Neubau wurde am Donnerstag vollzogen.
Das heißt allerdings nicht, dass sich Max Carl komplett aus Coburg zurückziehen wird, wie der persönlich haftende Gesellschafter und Bauherr, Silvio Bach, betonte. Die Badausstellung und das Abhol-Express-Lager würden in Coburg verbleiben. Das Areal in der Wassergasse sei an die Firma Ros veräußert worden, die sich auf Kunststoffpräzisionsteile spezialisiert hat und deren Firmensitz in der Bamberger Straße aus allen Nähten platzt.
Am Ende fiel die "nicht leichte Entscheidung" aufgrund der nicht zur Verfügung stehenden Grundstücksflächen im Stadtgebiet. Das neue Gebäude werde auf zwei Etagen eine Nutzfläche von 19 000 Quadratmetern aufweisen. Einziehen werden laut Bach auch eine Niederlassung der EFG, die in der Gruppe die Elektrosparte vertritt, und das Tiefbauunternehmen HTI.
Für die Gemeinde bedeute dies zahlreiche neue Arbeitsplätze, so Bach. Zudem würden die Kunden vom umfangreichen Lager und dem bekannten Service in noch größerem Maße profitieren. Ende nächsten Jahres soll der Betrieb aufgenommen werden. Von den 110 Mitarbeitern sollen sieben in Coburg bleiben, der Rest wird in Großheirath eingesetzt.
Für Bürgermeister Udo Siegel (CSU/BB) ist der Neubau ein Meilenstein. Max Carl belege 56 000 der 151 000 Quadratmeter Gewerbefläche. Siegel freute sich, dass für die Restflächen schon zwei Reservierungen vorliegen. Er ließ keinen Zweifel daran, dass weitere gewerbliche Investitionen folgen werden. Landrat Michael Busch (SPD) stellte fest, dass der Neubau in einer "wachsenden Gemeinde" ein Zeichen für die wirtschaftsfreundliche Region sei. dav

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