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Höchstadt

Max Brehms Lebenswerk

Höchstadt — Das Aischtaler Filmtheater hatte im Rahmen der Höchstadter Kellerbergkerwa eine Ausstellung zum Lebenswerk von Max Brehm, dem ersten frei gewählten Bürgermeister von Hö...
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Höchstadt — Das Aischtaler Filmtheater hatte im Rahmen der Höchstadter Kellerbergkerwa eine Ausstellung zum Lebenswerk von Max Brehm, dem ersten frei gewählten Bürgermeister von Höchstadt nach 1945 und Flüchtlingskommissar, zusammengestellt. Eindrücke aus dieser Ausstellung wurden nun als Sammelband von der Buchbinderin Jenny Porzner-Schirl gestaltet und von Ulrike und Werner Schramm an Max Brehms Sohn, den heutigen Bürgermeister Gerald Brehm (JL) überreicht, heißt es in einer Pressemitteilung des Filmtheaters.
Anfang September 1945 entstand auf Veranlassung der Militärregierung auch im Landkreis Höchstadt eine Kreisstelle des in Bayern wiedererstandenen Roten Kreuzes. Auf Vorschlag des Gouverneurs wurde in Höchstadt Max Brehm mit der kommissarischen Leitung beauftragt. Brehm richtete in seinem Anwesen in der Lindenstraße ein BRK-Büro ein und verständigte durch das Amtsblatt die Gesamtbevölkerung über die Hilfeleistungen, die über den neuen BRK-Kreisverband nun beansprucht werden konnten.
Brehm sah es als seine Aufgabe an, in dieser Notzeit nach Kräften an der Beseitigung besonderen Elendes mitzuhelfen. Brehm war seit 1946 Mitglied des Kreistages, in dem er nahezu in jeder Sitzung immer wieder um Verständnis und verstärkte Hilfe für die Flüchtlinge des Kreises warb. red
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