Kronach

Maschinenfabrik Weber nimmt neue Montagehalle in Betrieb

Es ist geschafft. Nach rund neunmonatiger Bauphase wurde am Freitagmittag die neue Fertigungs- und Montagehalle der Maschinenfabrik Hans Weber offiziell ihr...
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Über den gelungenen Bau freuten sich (von links) Markus Weber, Michael Weber, Johannes Weber, Georg Weber, Winfried Lebok und Gerd Peter Lauer.  Foto: Veronika Schadeck
Über den gelungenen Bau freuten sich (von links) Markus Weber, Michael Weber, Johannes Weber, Georg Weber, Winfried Lebok und Gerd Peter Lauer. Foto: Veronika Schadeck
Es ist geschafft. Nach rund neunmonatiger Bauphase wurde am Freitagmittag die neue Fertigungs- und Montagehalle der Maschinenfabrik Hans Weber offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Es ist somit ein klares Bekenntnis der Unternehmerfamilie Weber zum Standort Kronach.
Entstanden sind zwei rund 2700 Quadratmeter große Gebäude, in denen neben dem Fertigungsbereich auch neue Sozial- und Sanitärräume entstehen.


Dritte Generation

Wie Firmenchef Georg Weber, der zusammen mit seinen Brüdern Johannes und Michael Weber sowie seinem Neffen, Markus Weber, das Unternehmen in dritter Generation leitet, bei der Einweihungsfeier erläuterte, soll nun nach der Fertigstellung der gesamte Produktionsbereich vom Stammwerk in der Bamberger Straße ins Werk II in die Industriestraße verlegt werden.
Im Werk I in der Bamberger Straße ist nun nur noch die Verwaltung untergebracht. Hier sollen Büroräume erweitert werden. Zudem soll das Gebäude auch als Außenlager genutzt werden.
Wie zu erfahren war, sind die Investitionen in eine neue Montage- und Fertigungshalle wegen begrenzter Kapazitäten notwendig geworden. Jetzt, nach der Fertigstellung des Projektes, hat das Unternehmen nicht nur mehr Platz, sondern kann auch die Endmontage ihrer Produkte effektiver tätigen.
Rund drei Millionen Euro investierten die Webers in die neue Fertigungs- und Montagehalle. Die Unternehmensführung stellte somit weitere Weichen für die Zukunft. "Uns geht es gut, die Auftragsbücher sind voll", so Johannes Weber in seiner Rede. Er appellierte an seine Mannschaft, auch - wenn es manchmal "menschelt", weiterhin gemeinsam an einem Strang zu ziehen, damit die Kundenwünsche erfüllt und die Aufträge, die weit in das Jahr 2017 hineinreichen, abgearbeitet werden können. "Halt mer zamm!" Johannes Weber kündigte weiterhin einen zusätzlichen Bonus für seine Mitarbeiter zur Weihnachtszeit an.
Rund 400 Beschäftigte verdienen bei der Maschinenfabrik Hans Weber ihren Lebensunterhalt.


47 Auszubildende

Mit aktuell 47 Auszubildenden beträgt die Ausbildungsquote zwölf Prozent. Wie Georg Weber erklärte, habe das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren über 30 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Er betonte, dass die Unternehmensführung stark auf eigenen Nachwuchs setze, der auch der Region verwurzelt ist. Natürlich haben auch qualifizierte Mitarbeiter gute Chancen, ins Unternehmen zu kommen.
Die über 100 Jahre alte Maschinenfabrik hat zwei Produktlinien: Kunststoff-Extruder sowie Schleifmaschinen für Holz und Metall. Hergestellt werden bei Weber beispielsweise Maschinen, mit denen die Kunden Fensterprofile oder Rohre fertigen.
Johannes Weber bedankte sich bei der Einweihungsfeier beim Architekturbüro Lauer & Lebok sowie bei den bauausführenden Firmen. Sein Dank galt aber vor allem auch den Mitarbeitern für ihren Einsatz und Leistungsbereitschaft.
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