Bamberg

Markus Schnitzer rettet die Siegesserie der DJK Don Bosco

Abtswind — Sechs Spiele, sechs Siege: Die DJK Don Bosco Bamberg baute im Auswärtsspiel beim TSV Abtswind ihre eindrucksvolle Startbilanz aus und siegte bei einem der personell am s...
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Der Bamberger Dominik Schütz (r.) grätscht dem Abtswinder Tolga Arayici den Ball weg. Foto: Jürgen Sterzbach
Der Bamberger Dominik Schütz (r.) grätscht dem Abtswinder Tolga Arayici den Ball weg. Foto: Jürgen Sterzbach
Abtswind — Sechs Spiele, sechs Siege: Die DJK Don Bosco Bamberg baute im Auswärtsspiel beim TSV Abtswind ihre eindrucksvolle Startbilanz aus und siegte bei einem der personell am stärksten besetzten Konkurrenten der Fußball-Landesliga Nordwest mit 1:0.
Die Gäste traten am Samstag ohne Torjäger Stefan Reck an, doch stand der wiedergenesene Markus Schnitzer in der Anfangsformation. Ebenso fehlte Felix Strobler verletzt, für ihn rückte Niklas Griebel in die Wildensorger Startelf. Das Tor des Tages erzielte Schnitzer nach knapp einer Stunde, als er eine mustergültige Hereingabe von rechts durch Markus Fischer per Flugkopfball verwandelte, nachdem er im Rücken seines unaufmerksamen Gegenspielers mit zwei bis drei Schritten zur Seite den nötigen Anlauf getan hatte. Beim wuchtigen Kopfstoß aus kurzer Entfernung schaute der vom FC Eintracht Bamberg ins heimatnahe Abtswind gewechselte Torhüter Oliver Scheufens machtlos zu.
"Wir hatten in der ersten Halbzeit ein bisschen mehr vom Spiel", meinte DJK-Trainer Gerd Schimmer. Die erste der insgesamt wenigen Chancen besaß auch Schnitzer, als er nach einer Vorlage von Matthias Hoff vor dem gegnerischen Torhüter stand, aber am Fünf-Meter-Raum die Orientierung verlor und den Ball zur Verwunderung des Bamberger Anhangs quer durch den Strafraum säbelte. Auf der Gegenseite hätte sich die DJK nach einem meist im Mittelfeld ausgetragenen Spiel nicht beklagen dürfen, wenn der bei Greuther Fürth ausgebildete Fabian Mauderer aus kurzer Distanz den Ball eben nicht zu schwach geschossen hätte, wodurch sein Schuss zur sicheren Beute für Bambergs Torhüter Matthias Kühhorn wurde.
Nach dem 0:1 drängte Abtswind zwar auf den Ausgleich, doch fehlten den Gastgebern zwingende Chancen, während der Gast tief stand und konterte. Christoph Kaiser beförderte den Ball aus kurzer Entfernung zur vermeintlichen Entscheidung ins Netz, doch fand Bambergs zweiter Treffer aufgrund einer fragwürdigen Abseitsposition keine Anerkennung.
"Abtswind war bislang unser stärkster Gegner", urteilte Schimmer. Aufgrund der anhaltenden Erfolge wollen sich die Wildensorger vor ihrer erneuten Fahrt in den Landkreis Kitzingen, die am Samstag in die Große Kreisstadt führt, aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Schimmer: "Wir schauen nicht auf die Tabelle, denken nicht über das Erreichte nach. Wir genießen einfach den Moment und arbeiten konzentriert weiter." js
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