Marktschorgast

Marktschorgast befürwortet Resolution zum "Personenregionalverkehr"

Auch Marktschorgast schließt sich der Resolution des Kreistags Kulmbach zum Regionalverkehr in der Metropolregion Nürnberg an. Wie Bürgermeister Hans Tischh...
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Auch Marktschorgast schließt sich der Resolution des Kreistags Kulmbach zum Regionalverkehr in der Metropolregion Nürnberg an. Wie Bürgermeister Hans Tischhöfer (FW) in der Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend berichtete, zielt die Resolution darauf ab, zwischen dem öffentlichen Personennahverkehr und dem privatwirtschaftlich finanzierten Fernverkehr eine neue Kategorie, den sogenannten öffentlichen Personenregionalverkehr, zu etablieren.


"Kann nur Gewinn sein"

"Wir müssen das unterstützen, es kann nur ein Gewinn für Marktschorgast sein", sagte Marc Benker (CSU). Dieter Schiphorst (FW) sah auch eine überregionale Chance für den Landkreis Kulmbach, und Nikolaus Ott (SPD) forderte, dass sich der Kreistag intensiv darum bemühen müsse, das Fenster zum Nürnberger Verkehrsverbund weiterhin offen zu halten: "Die Chancengleichheit im Land kann nur erreicht werden, wenn auch Mittel in die Region fließen", sagte Ott.
Richard Rupprecht aus Marktschorgast ist als Obmann der Feldgeschworenen in der Marktgemeinde bestätigt worden. Sein Stellvertreter bleibt Hermann Müller aus Pulst. "Wir sind dankbar, dass wir diese Männer haben und dass sie auch das Vertrauen der Bevölkerung genießen", sagte Hans Tischhöfer.
Einen umfassenden Tätigkeitsbericht legte der Kommandant der Feuerwehr Marktschorgast, Jürgen Gamper, dem Gremium vor. Er erinnerte daran, dass die 45 Aktiven im vergangenen Jahr 43 mal ausrücken mussten. 23 Einsätze seien technische Hilfeleistungen gewesen. Der Bürgermeister zollte ein Lob: "Wir können froh sein, dass unsere Feuerwehrdienstleistenden so motiviert sind."
Auf erneute Zustimmung stieß der Erlass einer Rechtsverordnung über den Ladenschluss. Damit dürfen auch sonntags weiterhin Badegegenstände, Devotionalien, frische Früchte, alkoholfreie Getränke, Milch, Süßwaren, Zigaretten, Blumen und Zeitungen am Goldbergsee verkauft werden.


Waldtag geplant

Der Jahresbetriebsplan 2016 für den Gemeindewald Marktschorgast brachte mit 33 137 Euro einen stattlichen Gewinn. Den Ausgaben von 31 909 Euro standen Einnahmen von 65 047 Euro gegenüber. Für 2017 wird im Gemeindewald lediglich ein Plus von 11 940 Euro erwartet. Bei der Holzernte sind Einnahmen von 49 600 Euro und Ausgaben von 22 860 Euro eingeplant. Für den Waldschutz will die Gemeinde 5700 Euro und für Erschließungsmaßnahmen 7515 Euro ausgeben.
Für das kommende Jahr kündigte Tischhöfer einen Waldtag für die Bevölkerung an.
Anlässlich des Doppeljubiläums des Lions-Clubs Kulmbach-Plassenburg erhält auch der Markt Marktschorgast eine Spende von 1500 Euro. Der Marktgemeinderat will sich mit den Jugendreferenten Gedanken über eine sinnvolle Verwendung des Geldes machen. Eine Möglichkeit wäre, den Schützenkeller an der Turnhalle in einen Jugendraum umzubauen.
Marc Benker regte noch mit Blick auf das Ferienprogramm an, der Jugend eine Möglichkeit zu geben, über die Grenzen zu schauen. Er schlug ein Fahrt nach Prag vor: "Das ist in der heutigen Zeit ein Schritt in die richtige Richtung, um auch die Berührungsängste unserer Jugendlichen zu nehmen." Rei.

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