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Neuensorg

Markt Marktleugast investiert 1,3 Millionen Euro in neue Druckleitung

Der Bau der Abwasserdruckleitung von der bisherigen Kläranlage Neuensorg nach Marktleugast hat begonnen. Die Gesamtkosten betragen rund 1,3 Millionen Euro. ...
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Der Bau der Druckleitung von der Kläranlage Neuensorg hinauf zur Kreisstraße hat begonnen. Im Bild (von links) Alexander Baumer und Claus Schreyer von Günther-Bau, Bürgermeister Franz Uome und Bauamtsleiter André Weber beim Spatenstich.  Foto: Klaus-Peter Wulf
Der Bau der Druckleitung von der Kläranlage Neuensorg hinauf zur Kreisstraße hat begonnen. Im Bild (von links) Alexander Baumer und Claus Schreyer von Günther-Bau, Bürgermeister Franz Uome und Bauamtsleiter André Weber beim Spatenstich. Foto: Klaus-Peter Wulf
Der Bau der Abwasserdruckleitung von der bisherigen Kläranlage Neuensorg nach Marktleugast hat begonnen. Die Gesamtkosten betragen rund 1,3 Millionen Euro.
Zum symbolischen Spatenstich trafen sich Bürgermeister Franz Uome, Bauamtsleiter André Weber sowie Claus Schreyer und Alexander Baumer von der Firma Günther-Bau an der Baustelle. Von der Kläranlage führt die Druckleitung bis an die Kreisstraße KU 13, quert diese und verläuft dann entlang des Ortsverbindungsweges von Neuensorg bis zum Einlauf in die Marktleugaster Ortskanalisation in der Kreuzgasse oberhalb der Dreifachsporthalle.
Der Druckleitungsbau soll bereits Ende dieses Monats abgeschlossen sein. Danach wird das neue Pumphaus auf dem Gelände der Neuensorger Kläranlage errichtet. Die Fertigstellung ist am 30. November geplant.
Uome und Weber verwiesen darauf, dass in den vergangenen Jahren mehrere Ingenieurbüros verschiedene Varianten wie den Neubau einer Kläranlage in Neuensorg oder den Anschluss an die Zentralkläranlage in Marienweiher geprüft hätten. Entscheidend sei der Kostenvergleich für die Nutzungsdauer von 25 Jahren gewesen. Diese habe ergeben, "dass die Druckleitung die wirtschaftlichste Lösung ist", so Uome. Das Projekt sei schon für 2016 vorgesehen gewesen. Aber nach der Änderung der Förderrichtlinie des Freistaats Bayern habe man die Zuschussfrage noch einmal geprüft. Mit Unterstützung der Landtagsabgeordneten Martin Schöffel und Ludwig von Lerchenfeld sowie des Bayerischen Gemeindetages habe man in München vorgesprochen, "doch eine Förderung wurde im Juli 2016 abgelehnt", bedauerte Uome. Jetzt müsse der Markt Marktleugast die Gesamtkosten alleine tragen. Der Gemeinderat habe beschlossen, dafür die Gebühren geringfügig anzuheben. "Das ist mit Sicherheit die bürgerfreundlichste Variante." kpw

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