Ludwigsstadt
Spenden 

Marienkapelle-AG übergibt 4200 Euro

Die Gruppe wirbt für das imposante Gebäude und für die Unterstützung ihrer Hilfsprojekte.
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Manchmal wird die Marienkapelle geöffnet und kann besichtigt werden. Foto: p.
Manchmal wird die Marienkapelle geöffnet und kann besichtigt werden. Foto: p.
Die Marienkapelle-Arbeitsgemeinschaft (MAG) freut sich, dass es in der vergangenen Saison wiederum gelungen ist, einen großen Betrag zu spenden. Stattliche 4200 Euro konnten vergeben werden. Durch Verkauf von teilweise selbst Hergestelltem aus Küche und Keller, Dekorationen für drinnen und draußen, Bilder oder Kleinkunst, aber alles zu kleinsten Preisen. Vieles wurde gespendet. Bei verschiedenen Anlässen wird die Marienkapelle geöffnet. Diente die Kapelle anfangs als sakraler Bau, später profaniert, steht dieses imposante Gebäude inmitten der Stadt die meiste Zeit im Jahr ungenutzt. Deshalb hat sich vor Jahren die Marienkapelle- Arbeitsgemeinschaft gegründet, um diesem Gebäude Leben einzuhauchen. Zu den Markttagen, in der Adventszeit oder in der Osterzeit ist es geöffnet. Es gibt die Möglichkeit zur Besichtigung, oder auch dazu, Dinge zu kaufen, die das Leben schöner machen.
Das Gute daran ist, dass mit dem Erwerb dieser Dinge Hilfsprojekte der Arbeitsgemeinschaft in Indien und Burkina Faso unterstützt werden. In Indien ist es die Ludwigsstädterin Katja Neubauer, die sich für das Kinderwaisenhaus "Little Bare Feet" (Nackte kleine Füße) umsieht und das Geld da abliefert, wo es seit Jahren Gutes wie Unterkunft mit Schulbildung ermöglicht. In Burkina Faso stattet Claus Lindig Besuche ab und kann von dort über die baulichen Fortschritte am Kinderwaisenhaus berichten. Pastor Qubda, der mit seiner Ehefrau aus Burkina Faso hier in der Marienkapelle zu Besuch war, hat sich dabei in das Gästebuch eingetragen und seinen Dank an alle, die die Aktivitäten auch finanziell unterstützen, bekundet.
Über dieses Hilfsprojekt wurde auch schon in ZDF-Info berichtet. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier angesagt: Mädchen, die vom Ehemann verstoßen werden, werden von Frau Qubda zur Schneiderin ausgebildet und erhalten nach bestandener Prüfung eine eigene Nähmaschine. So können sie ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und dazu ihre großen Familien unterstützen.
Das Geld kommt "eins zu eins" an. Dafür sorgen die "Ludschter", die diese Projekte besuchen. Auch die segensreiche Diakonie in Ludwigsstadt wird mit je einem Drittel der Einnahmen bedacht. Bisher konnten in den vergangenen Jahren so fast 20 000 Euro gespendet werden.
In diesem Jahr wurde der Betrag in drei Teile geteilt und den genannten Hilfsorganisationen gespendet. Die Marienkapelle-Arbeitsgemeinschaft freut sich auf Besuche. "Wir tun Gutes und sprechen darüber, denn helfen können ist die schönste Beschäftigung. Tragen auch Sie dazu bei", so die MAG. Geöffnet ist das nächste Mal am Herbstmarkt, 30. Oktober, von 13 bis 17 Uhr. red

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