Haßfurt

Margareta König wurde 95 in Haßfurt

peter Schmieder Grund zu feiern, gab es am Montag in Haßfurt im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Bruno. Denn dort konnte Margareta König ihren 95. Geburtst...
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Sie wurde gestern 95: die Jubilarin Margareta König.  Foto: ps
Sie wurde gestern 95: die Jubilarin Margareta König. Foto: ps
peter Schmieder

Grund zu feiern, gab es am Montag in Haßfurt im Caritas-Alten- und Pflegeheim St. Bruno. Denn dort konnte Margareta König ihren 95. Geburtstag begehen.
Geboren wurde sie in Römerstadt im heutigen Tschechien. Die Sudetendeutsche kam nach dem Zweiten Weltkrieg und der Vertreibung zunächst in den Ort Lohra in Hessen, wo sie mit ihrem Ehemann Franz gelebt hat. Während der Gatte das Geld verdiente, blieb Margareta zuhause und kümmerte sich um den Haushalt.
In den Landkreis Haßberge kamen die beiden vor 25 Jahren. Damals gab Franz König, der sein Leben lang mit Holz gearbeitet hatte, seinen Beruf auf und ging in Rente. So zogen die beiden nach Wonfurt. Das Paar hat keine Kinder. In Wonfurt lebten sie bei Heribert Groß, dem Sohn von Margareta Königs Schwester. "Sie ist von den Älteren die einzige, die noch lebt", sagt Groß, denn seine Eltern leben mittlerweile nicht mehr. Auch Margareta Königs Mann starb vor vier Jahren im Alter von 93 Jahren.
Heribert Groß und seine Familie kümmerten sich um Margareta König. Mittlerweile lebt die Jubilarin im Seniorenheim der Caritas in Haßfurt.


Eine Katzenfreundin

Eine wichtige Rolle in Margareta Königs Leben spielte immer die Kirchengemeinde. Auch den Altenclub in Wonfurt besuchte sie regelmäßig, so lange sie noch dort wohnte. Margareta König hatte früher Katzen, um die sie sich liebevoll gekümmert hat.

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