Haßfurt

Manuela und Werner Ott zielen ganz genau

Haßfurt — Fast 60 Schützen, hauptsächlich aus dem fränkischen Raum, aber auch aus Thüringen und Hessen, kamen zum Stand der Haßfurter Schützen, wo zum 24. Mal seit 1991 ein Preissc...
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Die Haßfurter Schützin Manuela Ott richtet ihren Anschlag für die nächste Serie ein. Sie schießt in der Kategorie Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr. Sie verwendet eine Ruger-Selbstladebüchse Modell 10-22, eine wegen ihrer Präzision und Zuverlässigkeit vor allem in den USA, aber auch in Europa weit verbreitete Waffe.  Foto: privat
Die Haßfurter Schützin Manuela Ott richtet ihren Anschlag für die nächste Serie ein. Sie schießt in der Kategorie Kleinkalibergewehr mit Zielfernrohr. Sie verwendet eine Ruger-Selbstladebüchse Modell 10-22, eine wegen ihrer Präzision und Zuverlässigkeit vor allem in den USA, aber auch in Europa weit verbreitete Waffe. Foto: privat
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Haßfurt — Fast 60 Schützen, hauptsächlich aus dem fränkischen Raum, aber auch aus Thüringen und Hessen, kamen zum Stand der Haßfurter Schützen, wo zum 24. Mal seit 1991 ein Preisschießen mit Selbstladegewehren veranstaltet wurde.
Die Zielscheiben hatten je nach Entfernung (100 oder 50 Meter) und Art der Visierung (Kimme und Korn oder Zielfernrohr) unterschiedliche Größen. Es wurden vier Kategorien unterschieden: Großkaliber-Selbstladegewehre, bei denen über Kimme und Korn gezielt wird (Kategorie 1), Großkaliberwaffen mit Zielfernrohr (2), Kleinkalibergewehre mit offener Visierung (3) und Kleinkalibergewehre mit Zielfernrohr (4).
Die Schwierigkeit bestand hauptsächlich in der knapp bemessenen Zeit: In den beiden Großkaliberklassen hatte der Schütze jeweils 35 Sekunden Zeit, fünf Schuss zu platzieren; beim Kleinkaliberschießen, wo der Rückstoß weitaus geringer ist, gar nur 20 Sekunden. Es wurden respektabe Resultate erzielt: In der Kategorie 1 siegte Wilhelm Grohe von der Schützengesellschaft Haßfurt mit 91 von 100 möglichen Ringen vor Simon Leban (Schützenverein Herzogenaurach, 90) und Stefan Burkard (89 Ringe) aus Haßfurt.
Bei den Zielfernrohrschützen hatte Manuela Ott aus Haßfurt mit hervorragenden 99 Ringen die Nase vorn, knapp gefolgt von Thorsten Wrobel (SG Hildburghausen), der 98 Ringe geschossen hatte. Platz drei mit ebenfalls 98 Ringen, aber weniger Innenzehnern, belegte Manuela Otts Ehemann Werner Ott.
In der Kleinkaliberklasse mit offener Visierung setzte sich Werner Ott mit fast unübertrefflichen 100 Ringen und sieben Innenzehnern deutlich vom Feld ab. Es folgten seine Frau Manuela Ott mit 96 sowie mit Willi Grohe (93) ein weiterer Vereinskamerad. Auch in der Kategorie Kleinkaliberklasse mit Zielfernrohr schaffte es Werner Ott mit 99 Ringen und fünf Innenzehnen ganz an die Spitze, deutlich vor seiner Frau Manuela Ott und Matthias Reiss, die beide 91 Ringe schossen. Wieder entschied die Zahl der Innenzehner über Platz 2, wobei Manuela Ott mit 2:1 vorne lag.
Alle Preisträger erhalten handgetöpferte, mit ihrem Namen und dem Wappen der SG Haßfurt versehene Tonkrüge. Schießleiter Wilhelm Grohe dankte allen Helfern und lud alle Teilnehmer ein, im nächsten Jahr zum 25. Selbstladegewehrschießen wiederzukommen. red

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