Burkardroth

Mangel an Bauplätzen war Thema

Dort, wo bis vor kurzem das Zahlbacher Feuerwehrhaus stand, befindet sich nun eine freie Fläche. Die Gemeinde hat das Areal in der Straße Am Döllengraben mi...
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Dort, wo bis vor kurzem das Zahlbacher Feuerwehrhaus stand, befindet sich nun eine freie Fläche. Die Gemeinde hat das Areal in der Straße Am Döllengraben mit Schotter versehen. In der Bürgerversammlung wollte Anwohner Benedikt Wehner nun wissen, wofür diese gedacht sei. Schließlich würden immer wieder Fahrzeuge darauf parken. "Wenn ein Auto draufsteht, dann steht ein Auto drauf", antwortete Bug. Jedoch sei dies kein Parkplatz, sondern eine öffentliche Fläche. Eine konkrete Verwendung sei aktuell nicht geplant. "Es sollte ein Platz werden, der allen etwas bringt", sagte Bug und forderte die anwesenden Bürger Burkardroths, Wollbachs und Zahlbachs dazu auf, Ideen zur Gestaltung zu entwickeln.
Auch der Bauplatzmangel im Zentrum des Marktes wurde angesprochen. Laut einer Übersicht der Gemeinde gebe es in den Burkardroth, Wollbach und Zahlbach mehr als 50 private, unbebaute Bauplätze. Jedoch seien laut Bug nur neun Eigentümer bereit zu verkaufen. Die Gemeinde selbst hat noch fünf freie Bauplätze im Zahlbacher Neubaugebiet Am Döllengraben. Parallel dazu sei die Nachfrage bei jungen Paaren besonders groß. Viele befürchten, dass die jungen Leute wegen fehlender Bauplätzen abwandern. Bug erklärte, dass die Bemühungen, in Wollbach das Baugebiet Brennofen zu schaffen, an den Grundstückseigentümern gescheitert seien. "Die wollen nicht an uns verkaufen", sagte er. Deshalb würde nun überlegt, weitere Bauplätze am Burkardrother Gebiet "Weizäcker" zu schaffen. "Erste Gespräche mit den dortigen Eigentümern laufen bereits", fügte er hinzu. In dem Zusammenhang fragte Benedikt Wehner nach, ob es schon Interessenten für das geplante Gewerbegebiet in Stralsbach gebe. Bug verneinte dies und erläuterte, dass der Markt aktuell keine Gewerbeflächen mehr habe, für die Zukunft jedoch welche vorhalten müsse.
Konrad Straub aus Wollbach berichtete, dass es für größere Fahrzeuge unmöglich sei, in der Parkscheune zu parken. "Es ist einfach zu eng", sagte er und machte Verbesserungsvorschläge. Die kamen bei den Bürgern und dem Rathauschef gut an. kkh

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