Ludwigsstadt

Ludwigsstadt investiert weiter in seine Infrastruktur

Fortgeführt wird die städtebauliche Aufwertung der B-85-Ortsdurchfahrt in der Kronacher Straße. Nachdem bereits - in enger Zusammenarbeit des Staatlichen Ba...
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Fortgeführt wird die städtebauliche Aufwertung der B-85-Ortsdurchfahrt in der Kronacher Straße. Nachdem bereits - in enger Zusammenarbeit des Staatlichen Bauamts und der Stadt Ludwigsstadt - die Fahrbahn zwischen Rathaus und Tankstelle Vetter einen lärmmindernden Belag erhalten hat sowie zwischen Rathaus und Marienkapelle eine Reduzierung der Fahrbahnbreite zugunsten der Park- und Gehwegflächen realisiert wurde, soll der Bereich Rathaus bis Freibad folgen. Der Zeitplan für den weiteren Ausbau wurde beim Antrittsbesuch des neuen Leiters der Servicestelle Kronach beim Staatlichen Bauamt, Jens Laußmann, andiskuttiert. Für diesen Bereich ist ebenfalls eine Lärmsanierung des Fahrbahnbelags angedacht. "Die Ausführung ist frühestens 2018 denkbar", informierte Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD).


Parkraumkonzept

Die Gehweg- und Randgestaltung bedürfe vor allem im Innenstadtbereich vom Rathaus bis Einmündung Lehestener Straße beziehungsweise Jahns-Bräu einer städtebaulichen Überplanung. Die Planung soll über ein von der Stadt zu beauftragendes Büro abgewickelt werden. Seitens der Regierung von Oberfranken wird deshalb die Erarbeitung eines Parkraumkonzeptes als sinnvoll erachtet. "Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir qualifizierten Parkraum schaffen, ohne dass diese Fahrzeuge den Innenstadtbereich blockieren", appellierte Ehrhardt.
Voran geht es auch in Ebersdorf, wo der Landkreis Kronach - auf Initiative der Stadt Ludwigsstadt - 2017 die Asphaltierung der kompletten Ortsdurchfahrt vornimmt. Laut dem Bürgermeister sei es aufgrund eines Materialfehlers immer wieder zu Wasserrohrbrüchen gekommen. "Von den vorhandenen 78 Anbohrschellen mussten in den letzten 15 Jahren 40 ausgetauscht werden, die restlichen sollen präventiv ersetzt werden", informierte er. Die Erneuerung der schadhaften Hausanschlussschieber war bereits für 2017 beschlossen worden. Die Fernwasserversorgung Oberfranken (FWO) empfahl eine gleichzeitige Erneuerung der Hauptleitungsschieber. Zur Information und Abstimmung mit der Bevölkerung wird am 23. November 2016 eine Bürgerversammlung in Ebersdorf abgehalten. Im nächsten Jahr sollen in Ebersdorf vier Brücken erneuert werden - mit einem Gesamtvolumen von 500 000 Euro - und zudem im Lärchenweg die Wasserleitung auf einer Länge von 75 Metern.


Rückzieher der Telekom

Der Freistaat Bayern möchte mit dem Projekt "BayernWLAN" bis 2020 in Bayern 20 000 kostenfreie WLAN-Standorte aufbauen. Hierzu übernimmt der Freistaat für zwei Standorte pro Kommune die Ersteinrichtungskosten von insgesamt maximal 5000 Euro. Die Betriebskosten - man rechnet alljährlich pro Standort je nach Ausbaustufe mit zwischen 500 Euro und 1000 Euro - sind von den Kommunen zu tragen. Seitens der Verwaltung wird die Errichtung eines Hotspots in Steinbach an der Haide vorgeschlagen. Damit könnte die mangelhafte Netzabdeckung mit Mobilfunk teilweise ausgeglichen und die mobile Internetznutzung ermöglicht werden. Für die Umsetzung des neuen Mobilitätskonzeptes des Landkreises Kronach werden zusätzliche 21 Bedarfshaltestellen errichtet. Es entstehen keine Bushaltestellen, sondern es werden lediglich Haltestellenschilder aufgestellt. Mit Bedauern teilte der Bürgermeister mit, dass die Telekom entgegen ihrer vor einigen Jahren erfolgten Ankündigung nun doch keinen eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau in Lauenhain vornehmen wird. Dieser Rückzieher sei sehr ärgerlich. Nunmehr seien im bayerischen Verfahren sämtliche Fördermittel ausgeschöpft.
Bürgerfragestunde : Thomas Söllner hatte sich über mangelnde Mäharbeiten beklagt. Verständnislos zeigte er sich, warum das Bad trotz heißer Temperaturen nicht wenigstens bis Ende der Ferien aufgelassen wurde. Die Beschwerde wegen der Mäharbeiten wird an den Bauhofleiter weitergegeben. Die Entscheidung für die Schließung habe man - so Ehrhardt - in Absprache mit dem Bademeister getroffen. Eine Öffnung rentiere sich nicht, wenn das Bad täglich nur von 25 oder 30 Badegästen besucht würde.
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