Herzogenaurach

Longhorns nur Außenseiter im Mittelfranken-Derby

Herzogenaurach — Große Probleme dürfte Trainer Angelos Plantzas nicht haben, die Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach für das kommende Spiel zu motivieren. Schließlich s...
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Wichtiger Baustein: Auch dank Rückkehrer Mike Kaiser (am Ball) dürfen die Longhorns auf eine Überraschung hoffen.  Foto: herzopress/Archiv
Wichtiger Baustein: Auch dank Rückkehrer Mike Kaiser (am Ball) dürfen die Longhorns auf eine Überraschung hoffen. Foto: herzopress/Archiv
Herzogenaurach — Große Probleme dürfte Trainer Angelos Plantzas nicht haben, die Regionalliga-Basketballer der TS Herzogenaurach für das kommende Spiel zu motivieren. Schließlich steht am heutigen Samstag eine weitere Auflage des Mittelfrankenderbys auf dem Programm. Zwar wussten sich die Longhorns im Duell mit dem VfL Treuchtlingen meist durchzusetzen, doch trotz des 82:72-Erfolgs im Hinspiel gehen die Gastgeber als klarer Favorit in das Spiel. Schließlich hat der Tabellenfünfte mit 28 Punkten eine doppelt so hohe Ausbeute vorzuweisen wie die TSH.

VfL Treuchtlingen -
TS Herzogenaurach

Somit ist die Rollenverteilung klar, aber Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetzte und bisher spricht die Statistik klar für die Herzogenauracher, die daher mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gehen. Vergangene Woche setzten sich die Longhorns mit 79:55 gegen den BBC Bayreuth II durch und sind auch durch die Rückkehr von Mike Kaiser und Markus Person wieder im Aufwind. Zusammen mit Ryan DeMichael und Toni Donhauser bilden diese nach all den Ausfällen mittlerweile den Kern des Herzogenauracher Spiels.
Um die Defensive müssen sich die Herzogenauracher wenig Sorgen machen, haben sie ihre Gegner zuletzt doch stets bei maximal 80 Punkten gehalten. Der entscheidende Faktor dürfte daher die Offensive werden, die nicht immer zu überzeugen wusste. Wenn die Herzogenauracher 75 oder mehr Punkte erzielten, haben sie die Spiele meist auch gewonnen, lagen sie darunter sah es meist recht düster aus. "Wir werden mit viel Intensität ins Spiel gehen und von Beginn an klar machen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollen", sagt Plantzas. "Im Spiel gegen Bayreuth haben wir gezeigt, dass wir 40 Minuten konzentriert zu Werke gehen können und das müssen wir auch diesmal tun. Wir haben mit Ryan DeMichael sicher Vorteile unter dem Korb und wollen diese auch nutzen. Dafür haben wir ein, zwei Varianten einstudiert, um ihn auch in den Positionen den Ball zukommen zu lassen, wo er effektiv spielen kann. Halten wir uns konsequent an unseren Game-Plan und lassen die Treuchtlinger nicht ins Laufen kommen, haben wir sicher gute Chancen, das Spiel zu gewinnen."

Kongeniales Duo

Die Treuchtlinger nicht ins Laufen kommen zu lassen, dürfte aber nicht einfach werden. Angepeitscht von ihren gut 800 Zuschauern sind die Treuchtlinger stets zu einer Leistungssteigerung in der Lage. Initiator des Treuchtlinger Tempo-Basketballs ist der 1,95 Meter große Tim Eisenberger, der im Schnitt auf 16,4 Punkte pro Spiel kommt. Sein Bruder im Geiste ist Claudio Huhn, der ebenfalls extrem flott auf den Beinen ist und sein kongenialer Partner im Fast Break ist.
Gehen die Treuchtlinger in den Halbfeldangriff über, bauen sie dort meist auf ihr Center-Duo Claudio Huhn und Stefan Schmoll. Zusammen erzielen sie pro Spiel fast 40 Punkte und 20 Rebounds. Beide sind extrem agil und können auch aus der Distanz punkten. Jedoch sind beide nicht wirklich groß und stark, was ihre Gegenspieler wiederum oft zu ihrem Vorteil ausnutzen können. pes
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